Toter in Augsburg

Wasserleiche: Opfer eines Verbrechens?

Augsburg - In Augsburg ist ein seit Pfingsten vermisster Mann tot im Lech gefunden worden. Laut Polizei ist sowohl eine Straftat als auch ein Badeunfall denkbar.

Die Gerichtsmediziner sollen nun herausfinden, ob es sich bei dem Toten tatsächlich um den seit 9. Juni vermissten 50-Jährigen handelt. Zudem soll die Todesursache geklärt werden.

Der Pole war nach Augsburg gekommen, um auf einer Baustelle zu arbeiten. Am Pfingstmontag ging er mit seinem Schwager ans Lechufer, um dort seinen freien Tag zu genießen. Dabei tranken die beiden Männer auch Alkohol. Der 51 Jahre alte Schwager schlief ein. Als er aufwachte, war der 50-Jährige verschwunden. Der Schwager alarmierte allerdings nicht die deutschen Behörden und reiste irgendwann in seine Heimat zurück.

Erst Wochen später alarmierten Verwandte des 50-Jährigen in Polen die dortige Polizei, weil sie von ihrem Angehörigen seit Pfingsten nichts mehr gehört haben. Am Dienstag startete die Augsburger Polizei dann eine Fahndung nach dem Polen, wenige Stunden später entdeckte ein Spaziergänger die Wasserleiche.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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