Es geht um Stubentiger "Gipsy"

Gericht verhandelt über Katzen-Freigang

Augsburg - Mit einem tierischen Fall hat sich jetzt das Amtsgericht Augsburg beschäftigen müssen: Zwei Frauen stritten sich, ob Stubentiger "Gipsy" auch wirklich genug Freilauf bekommt.

Ob eine Katze ins Freie darf oder nur in der Wohnung gehalten wird, lässt sich auch per Vertrag regeln. Das Amtsgericht Augsburg verhandelte darüber, ob einem Stubentiger ausreichend Auslauf gewährt wird. Eine Tierschützerin hatte einer Frau, deren Kater überfahren worden war, „Gipsy“ vermittelt und vereinbart, dass die Katze raus darf. Nach einem halben Jahr stellte die Tierschützerin fest, dass „Gipsy“ immer noch nicht ins Freie durfte, und verlangte die Rückgabe des Tiers. Die Besitzerin hatte Angst, dass „Gipsy“ das Schicksal ihres Vorgängers erleidet. Sie konnte durch Aussagen ihres Nachbarn und des Briefträgers nachweisen, dass der Katze inzwischen Freigang gewährt wurde. Wie das Gericht am Mittwoch berichtete, wurde die Klage daher abgewiesen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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