Es geht um Stubentiger "Gipsy"

Gericht verhandelt über Katzen-Freigang

Augsburg - Mit einem tierischen Fall hat sich jetzt das Amtsgericht Augsburg beschäftigen müssen: Zwei Frauen stritten sich, ob Stubentiger "Gipsy" auch wirklich genug Freilauf bekommt.

Ob eine Katze ins Freie darf oder nur in der Wohnung gehalten wird, lässt sich auch per Vertrag regeln. Das Amtsgericht Augsburg verhandelte darüber, ob einem Stubentiger ausreichend Auslauf gewährt wird. Eine Tierschützerin hatte einer Frau, deren Kater überfahren worden war, „Gipsy“ vermittelt und vereinbart, dass die Katze raus darf. Nach einem halben Jahr stellte die Tierschützerin fest, dass „Gipsy“ immer noch nicht ins Freie durfte, und verlangte die Rückgabe des Tiers. Die Besitzerin hatte Angst, dass „Gipsy“ das Schicksal ihres Vorgängers erleidet. Sie konnte durch Aussagen ihres Nachbarn und des Briefträgers nachweisen, dass der Katze inzwischen Freigang gewährt wurde. Wie das Gericht am Mittwoch berichtete, wurde die Klage daher abgewiesen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Triathletin Julia Viellehner ist gestorben
Triathletin Julia Viellehner ist gestorben
82-Jähriger rast mit 180 über Bundesstraße – der Grund ist skurril
82-Jähriger rast mit 180 über Bundesstraße – der Grund ist skurril
Tote Triathletin: So bewegend nehmen Weggefährten Abschied
Tote Triathletin: So bewegend nehmen Weggefährten Abschied
Tote und Verletzte bei Unfall in Bayern
Tote und Verletzte bei Unfall in Bayern

Kommentare