Drogenfund der Schleierfahnder auf A8

Albaner schmuggelt 12.500 Cannabis-Samen

Bad Feilnbach - 12.500 Cannabis-Samen wollte ein Albaner mit dem Auto in seine Heimat schmuggeln. Auf der A8 schlugen Schleierfahnder zu - und fanden noch mehr im Wagen.

Mittwochnacht um 3 Uhr auf der Autobahn A8 bei Bad Feilnbach: Die bayerischen Schleierfahnder der Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim stoppen einen Pkw, BMW 1, mit albanischem Kennzeichen. Der 32-jährige Albaner sowie auch sein neuer Wagen werden genau kontrolliert.

Unter der Verkleidung im Bereich der Gangschaltung wurden die Polizisten fündig. Insgesamt 12.500 Cannabissamen, abgepackt in kleine handliche Tüten, wurden aus ihrem Versteck geholt und sichergestellt. Der Albaner gab zu, die Ware in Holland gekauft zu haben. Er wollte sie in sein Heimatland schmuggeln. Zudem fand sich unter der Rücksitzbank eine Tagesration Kokain. Diese, so der Albaner, sei für seinen Eigengebrauch.

Die Betäubungsmittel im Wert von mehreren tausend Euro wurden sichergestellt, der Albaner festgenommen und wegen Schmuggels von Rauschgift zur Anzeige gebracht.

Albanien gilt als Hauptanbaugebiet für Cannabis in Europa. Die in abgelegenen Bergregionen illegal angebauten Cannabisfelder versorgen mit ihrer Ernte an Haschisch und Marihuana Gesamteuropa. Der erzielte Marktwert geht in die Milliarden. 

Laut einer neuen Studie gibt es in Deutschland in Sachen Drogen einen positiven Trend: Der Drogenkonsum von jungen Menschen geht zurück.

smu

Rubriklistenbild: © dpa

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