24-Jährige in Klinik eingewiesen

Mutter ersticht ihr Baby: War es Mord?

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Garmisch-Partenkirchen - Der Vorwurf lautet: Mord. Die 24-Jährige, die am Freitag in Garmisch-Partenkirchen ihre zwei Monate alte Tochter erstochen hat, ist in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden.

Die 24-Jährige hat die Tat gestanden. Sie hat vor dem Ermittlungsrichter am Samstagvormittag zugegeben, auf ihre Tochter eingestochen zu haben: mehrmals mit einem Küchenmesser. Danach wies der Richter die Garmisch-Partenkirchnerin in eine psychiatrische Klinik ein. Dort wird sie nun betreut.

Bei ihrer Tat „hat sich die Mutter des Kleinkindes wohl in einem psychischen Ausnahmezustand befunden“, sagt Jürgen Thalmeier, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd. „Im Raum steht Mord“, sagt er.

Am Freitag gegen 12.10 Uhr hatte der Ehemann (24) und Kindsvater einen Notruf abgesetzt, weil sein Baby „schwer verletzt“ sei. Die Hilfe von Notärzten und Sanitätern kam jedoch zu spät, das zweieinmalb Monate alte Kinder war tot. Entgegen ersten Informationen war der Vater zu Hause, als die Mutter das Baby angriff. Offenbar hatte er im Zimmer nebenan geschlafen. Im Wohnzimmer fand er dann das leblose Kind und daneben seine Frau.

Am Wochenende lag auch das erste Ergebnis der Obduktion im Münchner Institut für Rechtsmedizin vor. Demnach ist das Kind an den massiven Stichverletzungen gestorben.

matt

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