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Staatsanwältin: „Ich find‘s widerlich!“

Ekelhafter Fund auf Festplatte - Ehefrau verlässt Angeklagten

Selbst die Staatsanwältin zeigte ihre Abscheu: Eine böse Entdeckung gab es auf der externen Festplatte eines Unternehmers aus dem Isarwinkel. 

Bad Tölz-Wolfratshausen Die Staatsanwältin hatte eine klare Meinung zu dem, was sie sich auf den Bildern in der Ermittlungsakte anschauen muss. „Ich find’s widerlich“, sagte die Anklagevertreterin, nachdem sie sich Fotos der Videos angesehen hatte, die einem Unternehmer (41) aus einer Gemeinde im Isarwinkel ein Verfahren wegen des Besitzes kinderpornografischer und jugendpornografischer Schriften eingebracht hatte. 

Insgesamt sechs Videos listete die Anklageschrift auf. Auf einem waren elfjährige Mädchen zu sehen, die sich vor der Kamera nach und nach vollständig entkleideten. Andere Videos zeigten junge Männer im Alter zwischen 14 bis 16 Jahren beim Geschlechtsverkehr. Die Filme waren bei einer Durchsuchung der Wohnung des Angeklagten auf einer externen Festplatte gefunden worden.

Anwalt: Mein Mandant in psychisch schlechter Verfassung

Wegen der Videos war der 41-Jährige mittels Strafbefehl zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je 120 Euro (gesamt 14 400 Euro) verurteilt worden. Dagegen hatte der Mann Einspruch eingelegt, weshalb die Sache nun vor dem Amtsgericht verhandelt wurde.

Zur Verhandlung erschien jedoch nur der Verteidiger des Beschuldigten. „Wir hatten schon vor, mit dem Ziel freigesprochen zu werden, in die Hauptverhandlung zu gehen“, erklärte Rechtsanwalt Peter Huber. Sein Mandant bestreite, die Videos auf den Rechner gespielt zu haben. Die Festplatte gehöre dem Unternehmen des Angeklagten. „Da konnten 20 Leute darauf zugreifen.“ Da er jedoch psychisch in einer schlechten Verfassung sei („eine Verhandlung hätte er psychisch nicht überstanden“) und seine Firma „finanziell in einer desolaten Situation“ stecke, habe man den Einspruch auf die Rechtsfolgen beschränkt, so der Verteidiger.

„Schmerzliche Konsequenzen“ im Privatleben

Damit räumte der Angeklagte den Sachverhalt ein und versuchte nur noch, mit einer günstigeren Strafe davonzukommen. Von dem Vorstoß der Verteidigung, die im Strafbefehl festgelegten Tagessätze zu reduzieren, hielt die Staatsanwältin nichts. „Über die 120 Tagessätze kann man mit mir nicht reden. Ich werde mehr beantragen“, bekundete die Anklagevertreterin erneut ihre Abscheu angesichts der dem Verfahren zugrunde liegenden Videoaufnahmen. Allerdings war die Höhe der einzelnen Tagessätze deutlich zu reduzieren, nachdem der Angeklagte schriftlich seine wirtschaftlichen Verhältnisse offengelegt hatte.

Richter Helmut Berger verurteilte den 41-Jährigen zu 120 Tagessätzen à 15 Euro (gesamt 1800 Euro). „Er ist zum ersten Mal straffällig geworden und hat durch die Sache privat schmerzliche Konsequenzen tragen müssen“, begründete Berger sein Urteil. Der Angeklagte war von Frau und Kindern verlassen worden. (rst)

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