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Bauunternehmen insolvent: Ausbau der A3, A6 und A7 gestoppt

Nürnberg - Das ist richtig bitter: Ein für den Ausbau der A3, A6 und A7 verantwortliches Unternehmen ist pleite. Davon direkt betroffen sind alle Autofahrer auf den Strecken.

Autofahrer in Mittelfranken müssen sich deutlich länger als geplant auf Behinderungen durch Bauarbeiten einstellen. Ein für den Ausbau auf den Autobahnen 3, 6 und 7 verantwortliches Bauunternehmen ist insolvent, die Arbeiten ruhen bereits seit Wochen. Laut einer Mitteilung des Amtsgerichts Bochum wurde das Insolvenzeröffnungsverfahren am Freitag angeordnet und ein vorläufiger Insolvenzverwalter eingesetzt.

Bereits seit Mitte Juni wird auf den Baustellen nicht mehr gebaut. „Die haben einfach nicht mehr gearbeitet“, sagte eine Sprecherin der Autobahndirektion Nordbayern. Auf der A6 bei Nürnberg und der A7 bei Uffenheim (Landkreis Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim) soll das Unternehmen die Fahrbahndecke erneuern, auf der A3 drei Brücken bauen. Das Auftragsvolumen beträgt zusammen fast 60 Millionen Euro.

Der Vertrag für die A7 wurde nach Angaben der Autobahndirektion bereits gekündigt. Ursprünglich sollten die Arbeiten hier bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Jetzt wird 2015 bestenfalls die Fahrbahn einer Fahrtrichtung fertig, mit der Gegenfahrbahn wird erst im nächsten Jahr begonnen. Andere Verträge bestehen zunächst weiter, das Unternehmen soll die Möglichkeit haben, Stellung zu nehmen. Die Autobahndirektion will die Aufträge aber so schnell wie möglich neu ausschreiben.

dpa

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