Liebesspiel mit Todesfolge

Bayerin (28) stirbt bei gewaltsamem Sexspiel

Umeå - Liebesspiel mit Todesfolge: Ein 31-jähriger Schwede steht nun vor Gericht, weil er eine 28-jährige Studentin durch gewaltsame Sexspiele getötet haben soll. Die Frau stammte aus Bayern.

Weil mögliche gewaltsame Sexspiele für eine bayerische Studentin tödlich endeten, muss sich seit Montag ein 31-Jähriger im schwedischen Umeå vor Gericht verantworten. Er ist wegen schwerer Körperverletzung und fahrlässiger Tötung angeklagt. Wie die Ortszeitung „Västerbotten-Kuriren“ in Umeå am Montag aus dem Gerichtssaal berichtete, ist die Verhandlung nichtöffentlich. Das Gericht begründete die Entscheidung damit, dass ein Teil der zu erwartenden Aussagen zwar öffentlich gemacht werden könnten. Ein Wechsel zwischen Ausschluss und Zulassung von Medien und anderen Zuhörern würde das Verfahren aber auf „nicht akzeptable Weise stören“.

Die 28 Jahre alte Frau aus dem unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen wurde im Oktober schwer verletzt in der Wohnung des Mannes gefunden. Er selbst hatte den Notarzt gerufen. Sie starb wenige Tage später im Krankenhaus. Der Angeklagte bestritt bislang, am Tod seiner Bekannten schuld zu sein. Medien zufolge sollen beide sexuelle Rollenspiele gespielt haben.

Umeå ist seit 20 Jahren Partnerstadt Würzburgs, die Unis beider Städte pflegen einen regen Studentenaustausch. Die junge Frau war im Sommer 2010 für ein Jahr zum Studieren in die nordschwedische Stadt gegangen.

dpa/lby

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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