Korrekturen am Verlauf?

Landtagsabgeordnete gegen Änderung der Stromtrassen

München - Die von den Netzbetreibern vorgeschlagenen Korrekturen am Verlauf der umstrittenen neuen Stromtrassen nach Bayern stoßen bei den örtlichen Abgeordneten auf Ablehnung.

„Ich habe die Stromtrassen nie gewollt und natürlich auch keine Verschiebung. Das führt nur dazu, dass jemand anderes die Trasse vor der Nase hat“, sagte der Landtagsabgeordnete Wolfgang Fackler (CSU) aus dem Wahlkreis Donau-Ries am Dienstag. Durch seine Gemeinde soll nach den neuen Plänen der Übertragungsnetzbetreiber die sogenannte Ost-Süd-Stromtrasse verlaufen.

Am Dienstag hatten die vier Betreiber bekanntgemacht, dass die Stromtrasse in Bayern nicht mehr wie geplant in Meitingen bei Augsburg, sondern 30 Kilometer weiter westlich beim AKW Gundremmingen enden und durch andere Gemeinden verlaufen soll als zunächst angenommen.

Auch der Landtagsabgeordnete Hans Reichhart (CSU) aus dem betroffenen Landkreis Schwaben kritisierte die Pläne. „Das ist viel heiße Luft von den Trassenbauern“, erklärte er. „Man geht mit irgendetwas an die Öffentlichkeit, was überhaupt nicht ausgegoren ist.“

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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