Weil sich Straßlacher korrekt verhielt, wurde er beleidigt und geschlagen

Bayern gegen Tirol: Kampf auf der Skipiste

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Die meisten wollen auf einer Skipiste nur friedlich einem Wintertraum frönen - aber eben nicht alle.

Hochfügen/Straßlach - Weshalb sich Leute bis zur Weißglut aufregen können, ist schon bemerkenswert. Und wenn es nur um ein paar Sekunden Wartezeit geht.

Tatort: die schwarze Paffenbühel-II-Abfahrt in Hochfügen im Zillertal, Sonntag, 10.30 Uhr, eine eher banale Situation:

Weil ein Skifahrer vor ihm abbremste, musste dahinter ein 47-jähriger Skifahrer aus Straßlach (Kreis München) ebenfalls die Kanten setzen. Damit halt nix passiert. Dieses Manöver regte nun aber einen 52-Jährigen aus Vomp (Tirol), der wiederum hinter dem Straßlacher fuhr und ausgestoppt wurde, dermaßen auf, dass er sich zu einer Beleidigung hinreißen ließ. Irgend etwas in die Richtung von: „Du Depp!“ Der Oberbayer konterte seinerseits mit einem bekannten Kraftausdruck.

Das machte den Österreicher richtig narrisch. Er hob seinen Skistecken und schlug damit dem Straßlacher auf den rechten Ellbogen. Was der Angreifer allerdings nicht wusste: Ein bisserl weiter höher beobachtete der 17-jährige Sohn des Straßlachers die Szene. Er musste seinem Vater helfen, egal wie – und rammte den Tiroler, dass der aus der Bindung flog und sich im Schnee wiederfand.

Abermals kam nun der schon bekannte Skistecken zum Einsatz: Halb wahnsinnig vor Wut ging der Mann aus Vomp damit auf den Jugendlichen los. Der anwortetet aber überraschend mit einem trockenen Faustschlag aufs Kinn der Angreifers. Den Tiroler hebelte es aus, und er flog mit dem Rücken auf die Bindung seiner Skier. Wegen des Schlags war der Aggressivling sogar kurzzeitig bewusstlos, er erlitt zudem Verletzungen am Rücken und eine Gehirnerschütterung. Ein Polizist; „Er hat ihm sauber eine betoniert.“ Die Rettung musste ihn mit dem Akja abholen.

Alle drei Winter(-kampf-)sportler wurden wegen Körperverletzung angezeigt. Derzeit laufen die Ermittlungen in dem Fall, die in beiden Ländern geführt werden. Inoffiziell machen die Zillertaler Behörden aber bereits einen „Sieger“ aus: „Die zwei Bayern haben wohl gewonnen.“

mc.

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Quelle: tz

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