Verkehr in Bayern: Aktuelle Probleme – zukünftige Projekte

Urlaubern droht an Ostern ein Megastau

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Warten am Brenner: Österreich will bei der Einreise kontrollieren, darum drohen lange Staus.

München - Immer mehr Schlagbäume werden wieder heruntergelassen. Das sind keine schönen Aussichten für die Osterurlauber: Es drohen lange Staus.

Am Mittwoch begannen die Bauarbeiten für die Erweiterung der Grenzkontrollstelle am Walserberg. Ob diese jedoch noch für Entlastung in den Osterreisewellen sorgen kann, ist fraglich, denn die künftige Abfertigung muss komplett neu errichtet werden. Dafür kalkuliert die Autobahndirektion Südbayern mindestens zwei, eher aber drei Wochen Bauzeit ein.

Wesentlich schneller dürften die zusätzlichen Kontrollstellen an der A 3 bei Passau-Suben sowie an der A 93 bei Kiefersfelden für Entlastung sorgen. Dort ist genug Platz. Bei starkem Verkehrsaufkommen werde dann die zweite Spur geöffnet und die stationäre Kontrolle durch flexible Kontrollen ersetzt, so die Bundespolizei.

Osterfeiertage sind kritisch

In den Osterferien sind nach Ansicht des ADAC sowie des österreichischen Automobilclubs ÖAMTC vor allem Gründonnerstag, Ostersamstag und Ostermontag die kritischen Tage. Da müssten Reisende sowieso mit langen Staus rechnen. Und diese würden wegen der Grenzkontrollen heuer noch länger dauern.

Wer ortskundig ist, soll nach Ansicht der Automobilclubs Schleichwege nutzen. Scharnitz, Griesen, Achenpass oder Kössen nennt der ADAC als mögliche Alternativrouten von Österreich nach Südbayern. Mit Kontrollen müsse man aber auch dort rechnen.

Wenn dann ab Mitte April auch noch am Brenner, am Reschenpass und am Grenzübergang Sillian Kontrollen eingeführt werden, dürfte es aber regelmäßig zu Megastaus kommen. 

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