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Schulzentrum in Bayern nach Bedrohung evakuiert – Areal abgesperrt

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Von: Felix Herz

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Nach einer Bedrohungsäußerung wurde das Schulzentrum in Marktoberdorf evakuiert und abgesperrt (Symbolbild).
Nach einer Bedrohungsäußerung wurde das Schulzentrum in Marktoberdorf evakuiert und abgesperrt (Symbolbild). © Sven Simon / IMAGO

In Marktoberdorf evakuierte die Polizei das Schulzentrum nach einer Bedrohungsäußerung, die sich gegen Schüler richtete. Das Areal wird durchsucht.

Update vom 4. Juli, 13 Uhr: Wie die Polizei nun mitteilte, ist die Absuche der Schulgebäude abgeschlossen. Gefunden wurde – wie zuvor erwartet – nichts. Im Anschluss konnte das Schulzentrum wieder freigegeben werden. Zudem heißt es in der Pressemitteilung der Polizei: „Nach dem derzeitigen Stand waren alle Schulgebäude über das Wochenende versperrt und es gibt keine Anzeichen dafür, dass die Gebäude widerrechtlich betreten wurden.“ Abschließend teilte die Polizei mit, Ermittlungen nach dem Verursacher des Graffiti aufzunehmen.

Erstmeldung vom 4. Juli: Marktoberdorf – Das Schulzentrum in Marktoberdorf beherbergt fünf verschiedene Schulen mit mehreren hundert Schülerinnen und Schülern in den unterschiedlichsten Altersklassen. Am Montagmorgen, 4. Juli, entdeckte nun ein Mitarbeiter Graffiti mit Drohungen gegen Schüler. Die Polizei räumte inzwischen das Gebäude und sperrte das Areal weiträumig ab.

Schulzentrum nach Bedrohung evakuiert – Schüler bleiben zu Hause

Es ist nicht das erste Mal, dass das Schulzentrum in Marktoberdorf (im bayerischen Landkreis Ostallgäu) nach einer Drohung evakuiert werden muss. Bereits im November des letzten Jahres wurden die Schulen nach einer geäußerten Bedrohung geräumt. Jetzt wiederholt sich das gruselige Szenario – die Polizei geht aber nicht von einer konkreten Gefahr aus.

Auf Twitter schrieb die Polizei wörtlich: „Wir gehen davon aus, dass derzeit keine konkrete Gefahr besteht.“ Einem Polizeisprecher zufolge werde der Unterricht an vier der fünf Schulen am Montag ausfallen.

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Polizei räumt Schulen nach Graffiti-Bedrohung

Lediglich die Prüfungen an der Berufsschule werden am Montag stattfinden. Ansonsten wurde das Areal laut Pressemitteilung weiträumig abgesperrt und nun durchsucht. Wann das Graffiti an der Wand angebracht worden sei, könne man derzeit nicht sagen.

Einem Sprecher zufolge richtet es sich aber nicht gegen einen bestimmten Schüler, sondern gegen Schüler allgemein. Dem Vernehmen nach scheint man aber davon auszugehen, dass sich die Situation – zumindest die Bedrohungslage – schnell entschärfen lässt.

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