„Um Himmels Willen“:

TV-Nonne Antje Mönning hebt vor Polizisten auf Parkplatz ihr Röckchen - und prüft Klage

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Antje Mönning, Ex-TV-Nonne aus „Um Himmels Willen“ hat sich zu der lasziven Tanzeinlage geäußert.

Antje Mönning, ehemalige TV-Nonne aus „Um Himmels Willen“, strippt vor Polizisten auf einem Parkplatz in Jengen (Bayern). Jetzt äußert sich die Schauspielerin zu ihrer Einlage und kündigt eine eventuelle Gegenklage an.

TV Nonne Antje Mönning strippt auf Parkplatz, wird gefilmt und angezeigt - und wehrt sich jetzt dagegen

Update vom 12. Oktober 2018, 8.04 Uhr:

Antje Mönning, die sich durch ihren Parkplatz-Strip vor Polizisten eine Anzeige einhandelte, will nicht einsehen, dass sie etwas Strafbares gemacht habe - und holt zum Gegenschlag aus. Ihr Anwalt Dr. Alexander Stevens sagte der Bild: „Die heimliche Fertigung des Videos durch die Polizisten ohne Einverständnis meiner Mandantin begründet den Anfangsverdacht einer Straftat nach § 201a Abs. 2 StGB (unerlaubte Bildaufnahmen). Wir prüfen daher, ob wir Strafanzeige gegen die Verkehrspolizisten stellen werden.“ Auch die Schauspielerin hat sich via Facebook ausführlich zu dem Vorfall geäußert. „

„Vor ein paar Wochen habe ich auf einem Parkplatz aus einer Laune heraus vor 3 Männern, die in ein Gespräch verwickelt schienen, mit dem Hintern gewackelt und dabei mein Röckchen leicht angehoben , unter dem ich nackt war. Dass es sich dabei um Zivilpolizisten während einer Verkehrskontrolle handelte, konnte ich nicht erkennen. Das erfuhr ich erst, als ich eine Anzeige und einen Strafbefehl wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses erhielt“, erklärt die ehemalige TV-Nonne.

„Dagegen habe ich Einspruch erhoben und wende mich nun auch an die Öffentlichkeit, weil ich in meinem Verhalten keine Straftat sehen kann. Dieser Fall ist so lächerlich, dass ich mich frage, ob unsere Polizei und die Gerichte nicht wichtigere Aufgaben zu erledigen haben. Aber er macht ein Problem deutlich: Wir brauchen eine neue Kommunikationskultur. Auch für mich gilt doch: ‚Nein heißt nein‘. Hätten mir die Zivilpolizisten einfach gesagt: ‚Lassen Sie das bitte‘, hätte ich freundlich ‚ok‘ erwidert und wäre meiner Wege gefahren. Da ich nicht erkennen konnte, dass es sich bei den Männern um eine Zivilstreife handelte, die gerade mit einer Verkehrskontrolle beschäftigt war, konnte ich gar nicht im Sinn haben, diese zu stören. Wäre ich jetzt z B. mit einem Ghettoblaster aufgetaucht und hätte die Polizisten durch den Lärm belästigt, wären sie doch sehr wahrscheinlich als Erstes zu mir gekommen und hätten mich gebeten, die Musik leiser zu stellen. Aber anstatt mit mir zu reden, hat sich einer der Polizisten gleich ins Auto gesetzt und eine Videoaufnahme gemacht, ohne mich darüber zu informieren. Das finde ich nicht richtig.“

TV-Nonne entblößt sich auf Parkplatz vor Polizisten - jetzt verteidigt sie sich

Update vom 11. Oktober 2018, 6.51 Uhr: Antje Mönning, Schauspielerin und zahlreichen TV-Zuschauern als Nonne aus der ARD-Serie „Um Himmels Willen“ bekannt, bezeichnet sich selbst als Exhibitionistin. Den Strafbefehl wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses nach ihrer lasziven Tanzeinlage auf einem Parkplatz in Jengen (Bayern) kann die 40-Jährige nicht nachvollziehen. Gegenüber der Bild schilderte sie ihre Sicht der Dinge.

„Vor ein paar Wochen habe ich auf einem Parkplatz aus einer Laune heraus vor drei Männern, die in ein Gespräch verwickelt schienen, mit dem Hintern gewackelt und dabei mein Röckchen leicht angehoben, unter dem ich nackt war. Dass es sich dabei um Zivilpolizisten während einer Verkehrskontrolle handelte, konnte ich nicht erkennen. Das erfuhr ich erst, als ich eine Anzeige und einen Strafbefehl wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses erhielt“, erklärt Mönning.

Die Ex-TV-Nonne hat Einspruch dagegen erhoben, weil sie sich keiner Straftat bewusst sei: „Da ich nicht erkennen konnte, dass es sich bei den Männern um eine Zivilstreife handelte, die gerade mit einer Verkehrskontrolle beschäftigt war, konnte ich gar nicht im Sinn haben, diese zu stören. Anstatt mit mir zu reden, hat die Polizei eine Videoaufnahme gemacht, ohne mich darüber zu informieren. Das finde ich nicht richtig.“

Und dann wird Mönning grundsätzlich: „Wollen wir wirklich in einer Gesellschaft leben, in der man nicht mehr unbefangen herumblödeln kann, in der jeder heimlich auf Video aufgezeichnet wird, in der Menschen einander verklagen, anstatt miteinander zu reden und in der Toleranz und Akzeptanz bald nur noch als Fremdwörter im Duden existieren? Ist es eine Straftat, seine Brüste oder seinen nackten Körper zu zeigen? Wir alle kommen nackt auf die Welt, und Nacktheit sollte auch als etwas ganz Natürliches betrachtet werden.“ Stimmt schon, Frau Mönning, aber muss man deswegen gleich nackt auf einem Parkplatz tanzen?

Ursprungsartikel: Eklat um bekannte TV-Nonne auf Parkplatz in Bayern - Polizei filmt alles

Jengen - Vom Kloster auf den Parkplatz: Bekannt wurde Schauspielerin Antje Mönning als Nonne in der ARD-Sendung „Um Himmels Willen“, jetzt wurde sie von Polizisten beim Strippen in der Öffentlichkeit ertappt. Mönning spielte bis 2009 in der TV-Serie mit. 

Der Vorfall ereignete sich laut eines Bild-Berichtes bereits im Juni auf einem Parkplatz in Jengen (Landkreis Ostallgäu). Mönning posierte in einem transparenten Top neben einem Auto, tänzelte umher, hob den Rock - darunter trug sie keine Unterwäsche. Dass in dem Auto hinter ihr zwei Zivilpolizisten saßen, wusste die ehemalige TV-Nonne nicht. Sie filmten die Einlage der 40-Jährigen. Zur Beweissicherung, wie Bild berichtet. Der Bild liegt die Aufnahme vor.

Nackt-Show „aus einer Laune heraus“

Was steckte hinter der kleinen Nackt-Show am Straßenrand? „Ich habe aus einer Laune heraus mit meinem Hintern gewackelt und mein Röckchen leicht angehoben“, sagte die ehemalige TV-Nonne der Bild. Dass es sich bei den Männern um Verkehrspolizisten gehandelt habe, „konnte ich nicht erkennen“. Die Schauspielerin bezeichnet sich selbst in einem Interview mit der Westdeutschen Zeitung als Exhibitionistin.

Das Amtsgericht meint: Mönning hat die Beamten gestört

Die Aktion blieb nicht ohne Folgen. Das Amtsgericht Kaufbeuren erließ Strafbefehl - wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses. „Dabei waren Sie sich der schamverletzenden und ärgerniserregenden Weise Ihrer vollführten sexuellen Handlungen bewusst, durch die zudem die Diensthandlung der Polizeibeamten erheblich gestört wurde“, zitiert Bild die Urteilsbegründung des Gerichts. Mönning soll 1200 Euro Strafe zahlen. Ihr Anwalt legte Einspruch ein. 

Video: "Strippende Nonne": Das sagt Antje Mönning zu ihrem Parkplatz-Video

Lesen Sie auch: Helene Fischer in nichts als Unterwäsche - Dieses neue Foto macht Fans einfach atemlos: „Megaheiß“

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Kommentare

OPS
(0)(0)

Ja , recht seltsam , wenn dem so ist das zwei verbeamtete im Polizeidienst tätigen männlichen Personen, sowas einfach gefilmt haben .
Denn der gesunde Menschenverstand sagt einem doch , das man nun als Polizeibeamter sich bemerkbar macht (Das sollte ja eigentlich von allen zu erwarten und auch normal sein ) und so die Aktion dieser Dame zur Einstellung bringt .
Aber einfach Filmen und wohlmöglich veröffentlichen oder darüber plaudern , ist eigentlich ein Grund für eine dauerhafte Entfernung aus dem Polizeidienst.
Denn das anfertigen von Bildmaterial stellt defintiv eine Pesönlichkeitsrechtsverletzung dar und verstößt so gegen geltendes Recht.
Und das mit dem öffentlichen Ärgernis ist wohl recht unglaubwürdig . Es muss den Beamten doch gefallen haben . Denn warum um alles in der Welt filmt man das dann überhaupt???
Aber leider merkt man auch hier mal wieder das es bei der Polizei leider auch grottenschlechte Beamte hat .
Der erste Ansatz ist die Kommunikation, hat ja wohl nicht stattgefunden . Oder es bestand schlichtweg kein Interesse weil das Schauspiel eben sensationell war , wer weiß???
Auf alle Fälle sollte ordentlich gegen diese Beamten ermittelt werden .

MünchnerAntwort
(0)(0)

Sie sind im Zivilberfahren ich im Strafverfahren und das ist ein großer Unterschied!

Warum nicht wie beim Normalen Schwarzfahren die Strafen bei Mehrfachen Verstoß einfach mit Faktor 5x oder 10xim Bußgeldbescheid, da wären dann 300€ oder gar 600€ fällig ohne Richter und Co!

Die Strafverfahren vor Richtern kennen doch alle Tagessätze 5-10 Euro...

PendelhodenAntwort
(0)(0)

"Wenn Frauen in der Hitzephase sich abkühlen müssen ist dies am Parkplatz wohl besser als auf der Straße ganz zu geben!"
Dürfen Männer das nicht?