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Wichtigste Energiequelle ist immer noch die Atomkraft

Trotz Einsparungen: Warum die Bayern immer mehr Strom verbrauchen

München - Energiesparen heißt ein Gebot der Stunde. Firmen und Bürger in Bayern verbrauchen trotzdem immer mehr Strom. Die Gründe. 

Seit 2003 ist der jährliche Stromverbrauch um 28 Prozent gestiegen - von 70 auf rund 90 Milliarden Kilowattstunden, wie der Verband der bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft VBEW am Dienstag mitteilte.

Die Ursache: Zwar sind Haushaltsgeräte und Industriemaschinen heutzutage sparsamer, doch verbrauchen immer mehr Geräte und Anwendungen Strom - seien es Elektroautos, Wärmepumpen oder die 2003 noch wenig verbreiteten Smartphones. Außerdem ist die bayerische Bevölkerung seit 2005 um drei Prozent gewachsen, jeder Einwohner verbraucht nach VBEW-Zahlen im Schnitt 7000 Kilowattstunden im Jahr. Die Energieerzeuger glauben, dass sich der Trend fortsetzen wird. Was Kühlschrank, Fön und Smartphone an Strom verbrauchen, lesen Sie hier.

Die Produktion sinkt, der Verbrauch aber steigt

Wichtigste Energiequelle in Bayern ist nach wie vor die Atomkraft. An Silvester 2022 soll Isar II als letztes deutsches Atomkraftwerk vom Netz genommen werden. Da die Stromproduktion in Bayern sinkt, der Verbrauch aber zunimmt, sehen die Stromversorger „große Herausforderungen“ auf sich zukommen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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