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Wetter in Bayern: Experte hat „keine Zweifel mehr“ - Schneefall von bis zu 30 cm

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Von: Tanja Kipke

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Es wird kalt im Freistaat. Die aktuellen Prognosen lassen auf einen weißen Dezember hoffen. Wettermodelle sind sich einig: Schon bald kommt der Schnee nach Bayern. 

Update vom 23. November, 10.02 Uhr: Einen ersten Vorgeschmack auf den Winter gab es in der Nacht auf Dienstag in vielen Teilen Bayerns. Glätte und Frost sorgten für rutschige Straßen im Freistaat. Laut Polizei gab es zunächst noch keine schwereren Unfälle. Noch ist die Gefahr aber nicht gebannt. Bis Mittag gibt der Deutsche Wetterdienst eine Warnung für Frost aus. Das Thermometer schafft es vielerorts nicht über den Gefrierpunkt. Auch in der Nacht auf Mittwoch kann es wieder eisig werden. Hier lieber Fuß vom Gas.

In den kommenden Tagen bleibt es vor allem nachts zapfig. In der Nacht auf Donnerstag fällt die Quecksilbersäule in München sogar auf minus vier Grad. Tagsüber steigen die Temperaturen nur noch minimal an. Die Höchstwerte um die fünf Grad werden vor allem in Unter-, Oberfranken und im Allgäu erreicht. Ab Donnerstag sinken die Werte dann aber in ganz Bayern und am Freitag können bereits die ersten Schneeflocken vom Himmel fallen.

Winter in Bayern
In Teilen Bayerns halten eisige Temperaturen Einzug. (Symbolfoto) © Jan Woitas/dpa

Update vom 22. November, 14.52 Uhr: Laut Meteorologe Jan Schenk besteht „gar kein Zweifel mehr“ der Schneefall würde kommen. Gleich mehrere Modelle würden dies voraussagen. In der Nacht zum Freitag soll es dann so weit sein. „Im Süden wird die Schneedecke bis zu 20 Zentimeter dick sein, in Franken könnt es bisschen weniger“, so Schenk. Bis zu 30 Zentimeter Neuschnee seien am Alpenrand möglich. Auch die Münchner können mit weißen Flocken zum Wochenenden rechnen. Auf eine zehn Zentimeter dicke Schneeschicht können sie sich laut den Wetterkarten von The Weather Channel einstellen.

Wetter in Bayern: Experte sagt weiße Weihnachten voraus

Erstmeldung vom 22. November, 10.07 Uhr: München - Der Winter naht. Am Wochenende waren die Temperaturen noch vergleichsweise mild, in dieser Woche lässt eine Kaltfront sie bis auf den Gefrierpunkt fallen. In den nächsten Tagen sind daher nur Werte zwischen null und sechs Grad im Freistaat zu erwarten, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert. Am kommenden Wochenende könnte der Freistaat sogar von einem weißen Mantel bedeckt sein. Wetter*-Experte Dominik Jung von wetter.net sieht eine „Schneebombe“ auf Bayern zurollen. Damit aber noch nicht genug. Die Kälte soll sogar bis zum Januar anhalten.

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Wetter in Bayern: Weiße Weihnachten zu 70 Prozent wahrscheinlich

„Die Wahrscheinlichkeit für weiße Weihnachten ist gestiegen, und zwar auf sagenhafte 70 Prozent“, verkündet Meteorologe Jan Schenk von The Weather Channel. Die Wettermodelle seien sich da jetzt mit den Klimamodellen einig. „Es bleibt kalt im Dezember“. Am 1. Advent würde es mit dem Winter losgehen, Kaltluft strömt ab diesem Zeitpunkt nach Deutschland.

„Dann gibt es auch eine ganze Menge Schnee*“, so Schenk. Die klassische Winterlage sei sogar vergleichbar mit dem Winter von 2010, „dem letzten richtigen Schneewinter“. Ob die Wetterlage wirklich so bleibt? Laut Schenk seien sich die Wettermodelle jetzt „sehr, sehr einig“. Es bleibt kalt im Dezember in Deutschland. Damit sei die Wahrscheinlichkeit auf weiße Weihnachten bei 70 Prozent. In den letzten zehn Jahren sei sie nie höher gewesen.

Wetter-Prognose für Bayern: Grauer Himmel und Regen - dann zeigt sich die Sonne

Schaut man am heutigen Montag (22. November) in Bayern aus dem Fenster, sieht man vielerorts nur einen grauen Himmel. Klassisches Novemberwetter eben. Im Süden und in der Mitte Bayerns soll es vereinzelt Regen* geben, so der DWD. Die Schneefallgrenze liege bei 800 bis 1000 Metern.

Am morgigen Dienstag (23. November) können sich die meisten Bayern über etwas Sonne freuen. Nur im nördlichen Franken und am Alpenrand bleibt es laut DWD bewölkt. Am Mittwoch sieht die Prognose ähnlich aus. „Sonne von früh bis spät“ bei Höchstwerten zwischen null und sechs Grad. Nur am Alpenrand und im südlichen Vorland lässt zäher Nebel und Hochnebel die Sonne nicht durch. (tkip) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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