Drama in Lech: Vier Tage nach Lawinenabgang - Polizei findet Leiche des vierten Deutschen

Drama in Lech: Vier Tage nach Lawinenabgang - Polizei findet Leiche des vierten Deutschen

News-Ticker

Schnee und Eis führen zu Unfall-Serie in Bayern - mehrere Wetter-Warnungen aktiv

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Glatteis hält Bayerns Autofahrer auch am Donnerstag in Atem.

Das neue Jahr beginnt ungemütlich und mit Warnungen für den Süden Bayerns. Ein Überblick über das Wetter im Freistaat.

  • Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Wind- bzw. Sturmböen sowie vor Frost.
  • Der Winter ist in Bayern und München angekommen. Starke Schneefälle bestimmen das Wetter in ganz Bayern.
  • Alle Wetter-News für Bayern immer aktuell hier.

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Lesen Sie in unserem neuen Wetter-Ticker: Das Schnee-Chaos könnte Dienstagnacht neu eskalieren - die Lage

18.08 Uhr: Die Bahn warnt schon jetzt vor Ausfällen am Freitag wegen Schneefällen.

Update vom 3. Januar, 12.43 Uhr: Wegen des winterlichen Wetters ist es am Mittwoch und in der Nacht zum Donnerstag in Bayern zu zahlreichen Glätteunfällen gekommen. Die meisten Unfälle sind aber glimpflich ausgegangen. Schneematsch auf der A3 führte allein zu sieben Unfällen, wie die Polizei mitteilte. Dabei verlor unter anderem ein 42-Jähriger bei Waldaschaff (Landkreis Aschaffenburg) beim Spurwechsel die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam ins Schleudern. Er touchierte die Betonleitwand auf der linken Seite und querte daraufhin die Fahrbahn. Ein weiterer Fahrer hinter ihm versuchte, nach rechts auszuweichen. Trotzdem stießen beide Pkw zusammen, der hintere prallte gegen die rechte Betonleitwand. Beide Fahrer blieben unverletzt. Es entstand ein Schaden von rund 23.000 Euro.

Auf der B 289 bei Schwarzenbach an der Saale (Landkreis Hof) kam ein 26-Jähriger von der glatten Fahrbahn ab und prallte auf der Gegenfahrbahn mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Der Verursacher, seine Beifahrerin und die Fahrerin des anderen Fahrzeugs wurden leicht verletzt. Der 26-Jährige muss sich nun wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr verantworten. Bei Mitterskirchen (Landkreis Rottal-Inn) verlor ein 45- jähriger Lkw-Fahrer auf der glatten Straße die Kontrolle. Mitsamt Anhänger rutschte er auf den unbefestigten Bereich neben der Fahrbahn. Dort fuhr sich der Anhänger fest, sodass er mit einem Kran herausgehoben werden musste. Verletzt wurde niemand.

Video: Schlägt der Winter bald in ganz Deutschland zu?

Neben weiteren Auffahr- und Glätteunfällen verunglückte auch ein 18-Jähriger mit seinem Fahrrad im schwäbischen Genderkingen. In einer Kurve rutschte der Radfahrer auf dem Eis aus und stürzte. Er wurde mit einer Platzwunde ins Krankenhaus gebracht.

In den südlichen Landkreisen des Freistaats - wie etwa Garmisch-Partenkirchen oder Bad Reichenhall - wird derweil neben Schneefall und Frost bis zum morgigen Freitag vor Sturmböen gewarnt.

Schneefall löst Chaos auf Südbayerns Straßen aus - darum ist kein Ende in Sicht

Update vom 3. Januar, 8.24 Uhr: Autofahrer in Bayern müssen sich am Donnerstag auf glatte Straßen einstellen. Noch bis in den Vormittag hinein könne es verbreitet Glätte geben, sagte ein Sprecher vom Deutschen Wetterdienst (DWD). In der Nacht kam es wegen Schnee und Glätte vor allem im südlichen Schwaben und Oberbayern zu einigen kleineren Unfällen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Auch für die kommenden Tage sagte der Wetterdienst nachts verbreitet Frost und entsprechend glatte Straßen voraus.

Am Donnerstag ist es vor allem im Alpenvorland und Mittelgebirge frostig bei Temperaturen zwischen minus vier und minus einem Grad. In den übrigen Regionen ist es etwas wärmer bei null bis drei Grad. In den kommenden Tagen soll es Schritt für Schritt wärmer werden. „Es gibt einen leichten Temperaturanstieg“, sagte der DWD-Meteorologe. Demnach sollen die Temperaturen am Wochenende in den meisten Regionen ein bis fünf Grad erreichen, in Unterfranken soll das Thermometer bis zu sieben Grad anzeigen.

Wintersportler können sich am Wochenende auf viel Neuschnee in den Alpen, Alpenvorland und in den Mittelgebirgen freuen. Den DWD-Angaben zufolge fällt in den Staulagen der Alpen rund ein halber Meter Schnee, im angrenzenden Alpenvorland und in höheren Lagen rechnete der Meteorologe mit etwa 20 bis 40 Zentimetern Neuschnee. Dabei bleibt es meist trüb und bewölkt. Nur mit ein bisschen Glück kommt die Sonne ab und zu durch.

Landwirte in ganz Bayern freuen sich dagegen über den Niederschlag durch Schnee. Sie brauchen ihn dringend, sonst befürchten sie Schlimmes für die Ernte 2019.

Update vom 3. Januar, 6.14 Uhr: Für den gesamten Freistaat gelten auch am Donnerstag Warnungen vor Glätte und Frost. Der Schneefall soll tagsüber anhalten. Autofahrer müssen sich also erneut auf rutschige Straßen einstellen.

Nach dem heißen und trockenen Sommer wünschen sich die Bauern für dieses Jahr derweil vor allem Niederschläge - am besten einen nassen Winter und ein verregnetes Frühjahr. „Wir bräuchten viel Schnee und auch Regen, wir bräuchten einen nassen Winter“, sagte der Präsident des Bayerischen und Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes, Walter Heidl. „Wir haben noch immer ein erhebliches Wasserdefizit. Das wird gar nicht in einem Winter auszugleichen sein.“ Die Folgen der Trockenheit wirkten sicher noch im Jahr 2019 - und teils auch über weitere Jahre.

Das waren die Meldungen vom 2. Januar

Update vom 2. Januar, 21.29 Uhr: In ganz Oberbayern hatten die Auto- und Lastkraftwagenfahrer mit widrigen Bedingungen zu kämpfen. Auf der B12 ist sogar ein 40-Tonner umgekippt und gegen die Leitplanke geschlittert. Die Feuerwehr konnte den Fahrer nur durch die Windschutzscheibe befreien. Wenn man die Bilder sieht, kann man sagen: Da hatte der Fahrer Glück im Unglück. 

Update vom 2. Januar, 17.36 Uhr: Starke Schneefälle in ganz Südbayern lösen Chaos auf den Straßen aus. Auf den Autobahnen A8, A99 und A95 geht es teilweise nur noch im Schritttempo voran. Besonders trifft es die A95 Höhe Wolfratshausen, wo es sich durch die Schneeglatten Autobahnzubringer von Wolfratshausen bis auf die Autobahn zurückstaut. Aber auch auf der gesamten A8 zwischen München und Salzburg kommt es zu starken Behinderungen. 

Auch auf den Bundes- und Staatsstraßen im südlichen Oberbayern ist überall mit deutlichen Verzögerungen zu rechnen. Dazu kommen mehrere Unfälle aufgrund von schneeglatten Straßen, wie aktuell beispielsweise im Gemeindegebiet Holzkirchen auf der B13 (Merkur.de*).

Update vom 2. Januar, 10.33 Uhr: Für das südliche Bayern sind derzeit vier Warnungen des Deutschen Wetterdiensts aktiv. Unter anderem in den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen und Bad Tölz ist demnach noch bis Mittwochabend mit Schneefall, Windböen und Frost zu rechnen. Die amtliche Warnung vor Sturmböen gilt sogar bis in die frühen Morgenstunden des Donnerstags.

Das waren die Meldungen vom Dienstag

Update vom 1. Januar, 22.47 Uhr: Die Warnung vor Wind- bzw. Sturmböen gilt immer noch. Hinzugekommen sind für viele Regionen jetzt noch Warnungen vor Glätte oder Schneefall. Was für Ihre Region besteht, können Sie hier beim DWD nachschauen.

Wetter-Warnungen für ganz Bayern zum Start ins neue Jahr

Update vom 1. Januar, 15.42 Uhr: Es gilt eine amtliche Warnung für ganz Bayern! Der Grund sind Wind- oder Sturmböen. Die meisten Regionen im Freistaat sind auf der Warnkarte des DWD gelb eingefärbt, das ist eine Wetterwarnung der Stufe 1. Für München heißt es beispielsweise: „Amtliche Warnung vor Windböen“ für „Di, 1. Jan, 16:00 – Mi, 2. Jan 18:00 Uhr. Es treten Windböen mit Geschwindigkeiten um 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) anfangs aus westlicher, später aus nordwestlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit Sturmböen bis 65 km/h (18m/s, 35kn, Bft 8) gerechnet werden.“ 

In den südlichsten Landkreisen und im Nordosten Bayerns handelt es sich sogar um eine orange Warnung. Heißt: Stufe 2. Südlich von Bad Tölz sei beispielsweise mit schweren Sturmböen zu rechnen. „Es treten oberhalb 1500 m schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 90 km/h (25m/s, 48kn, Bft 10) anfangs aus westlicher, später aus nordwestlicher Richtung auf.“

Außerdem besteht in vielen Regionen Bayerns noch Frostgefahr.

Die Lage in Ihrer Region können Sie hier beim DWD nachschauen.

In den nächsten Tagen wird es dann weiß. Zum Ende der Weihnachtsferien können Wintersportler in vielen Teilen Bayerns auf Schnee hoffen. Laut einer Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vom Dienstag wird es zum Wochenende hin kälter, in den höheren Lagen wird es wohl schneien. Allein am Samstag erwartet der DWD in den Alpen und im Bayerischen Wald 15 bis 30 Zentimeter Neuschnee. Auch in den tieferen Lagen soll es stellenweise schneien, allerdings weniger.

Bis zum Wochenende gibt es dem DWD zufolge in Teilen Bayerns Schnee oder stellenweise Schneematsch und überfrierende Nässe. Mittwoch und Donnerstag soll gebietsweise noch die Sonne scheinen, zum Wochenende hin werde das Wetter unbeständiger. Die Höchsttemperaturen reichen von minus ein Grad bis sechs Grad am Mittwoch und von minus vier Grad bis zwei Grad am Donnerstag. Freitag und am Wochenende schwanken die Temperaturen um die null Grad.

Amtliche Warnung vor Schneefall in Südbayern - erhebliche Lawinengefahr

Update vom 31. Dezember, 18.05 Uhr: Wie der Lawinendienst Bayern nun bekanntgab, wurde für den bayerischen Alpenraum eine erhebliche Lawinengefahr ausgerufen. In den Berchtesgadener Alpen und dem übrigen bayerischen Alpenraum sei über der Waldgrenze mit Schneebrettlawinen zu rechnen. Diese können bereits bei geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden, zum Beispiel durch einen einzigen Skifahrer. 

Der Grund für die aktuelle Lawinengefahr sei frisch gefallener Neuschnee. Vor allem im Osten der bayerischen Alpen fielen in den letzten Tagen bis zu 50cm Neuschnee. In den nächsten Tagen kann die Lawinengefahr durch starken Wind und weiteren Neuschnee weiter ansteigen. 

Update, 31. Dezember, 7.34 Uhr: Bayern-Wetter in der Silvesternacht

Der Deutsche Wetterdienst warnt aktuell vor ergiebigem Schneefall im Süden von Bayern: Im Raum Rosenheim und Berchtesgadener Land tritt im ab jetzt bis 1 Uhr morgens an Neujahr oberhalb 800 m Schneefall mit Mengen zwischen 20 cm und 30 cm auf. Verbreitet wird es glatt. Genauso besteht eine Warnung vor Schneefall und Glätte für die südlichen Landkreise von Garmisch-Partenkirchen über Weilheim-Schongau, Bad Tölz-Wolfratshausen bis Miesbach bis Neujahr.

Vor allem wer hier noch nach der Silvesterfeier nach Hause fahren will, sollte aufpassen. Es wird glatt.

Ansonsten regnet es ergiebig in ganz Bayern. Ursache für den ergiebigen Niederschlag - ob nun Regen oder Schnee - ist eine Warmfront, die von einem Hoch über Frankreich nach Bayern gedrückt wird.

Silvester-Wetter in Bayern - so wird‘s gegen 0 Uhr:

In der Silvesternacht bleibt es ungewöhnlich warm für die Jahreszeit. Der Deutsche Wetterdienst rechnet mit bis zu 5 Grad plus in weiten Teilen Bayerns. Nur am Alpenrand kann es eben frieren. Hier besteht dann auch die Gefahr der überfrierenden Nässe.

Der Wind flaut aber ab, der Regen auch. Die Wolken hängen tief, stellenweise gibt‘s auch Hochnebel, dafür eben ein bisserl wärmer als sonst - so lässt sich das Wetter für Silvester in der Nacht zusammenfassen. Rausgehen kann man also. Ob man etwas vom Feuerwerk sieht, sei dahingestellt.

kmm

Update vom 30. Dezember, 8.34 Uhr: Amtliche Warnung: Wintersturm über Bayern

Laut dem Deutschen Wetterdienst stehen uns ungemütliche Stunden und Tage bevor. Aktuell besteht eine amtliche Warnung vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 60 km/h, anfangs aus südwestlicher, später aus nordwestlicher Richtung. Wer noch Skifahren gehen will, sollte sich ebenfalls auf starke Sturmböen gefasst machen. Oberhalb von 1500 Metern weht es noch deutlich stärker.

Der Wind bläst dunkle Wolken aus dem Norden. Am Sonntag bedeutet das viel Regen für die meisten Teile Bayerns. Im Tagesverlauf geht der in den Alpen und im Vorland auf bis zu 800 Metern in Schnee über.

An Silvester werden diese Wolken noch dichter. In der Silvesternacht soll aber zumindest der Niederschlag nachlassen. Dafür wird es kälter. Wer nach der Silvesterparty noch ins Auto steigen will, sei gewarnt: Ein Wintereinbruch könnte in höheren Lagen in Bayern bevorstehen. Der Wetterdienst warnt vor Glätte durch überfrierenden Regen und Schnee.

Wetter in Bayern: Die Meldungen von Weihnachten

Update vom 25. Dezember, 7.15 Uhr: Autofahrer in Bayern müssen sich auch an Weihnachten auf rutschige Straßen gefasst machen. Auf vielen Straßen gebe es überfrierende Nässe, warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstagmorgen. Die Glättegefahr soll im Laufe des Tages abnehmen. Ein Hoch über Frankreich bringt zudem kalte Meeresluft nach Bayern. Bis zum Mittag kann es in den Alpen und in den östlichen Mittelgebirgen leicht schneien.

In der Nacht zum Mittwoch kann es laut DWD frostig werden. So kann es flächendeckend leichten bis mäßigen Frost geben, in Alpentälern über Schnee sogar stellenweise „strengen Frost“, so der Wetterdienst.

Lesen Sie hier alle Infos zum Wetter in Deutschland im Ticker. 

Amtliche Warnung für die Weihnachtstage: Sie gilt in mehreren bayerischen Landkreisen

11.05 Uhr: Nach und nach beruhigt sich die Lage in Bayern. Die Unwetterwarnungen für den Süden des Freistaats bestehen nicht mehr. Es gilt am Alpenrand oberhalb von 600 Metern lediglich noch eine amtliche Warnung vor leichtem Schneefall. Betroffen sind die Landkreise Oberallgäu, Ostallgäu, Weilheim-Schongau, Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach, Rosenheim und Berchtesgadener Land.

Die Warnung gilt zunächst bis zum 25. Dezember, 0 Uhr.

8.03 Uhr: Über die aktuelle Lage bezüglich des Unwetters in Bayern halten wir Sie in diesem News-Ticker auf dem Laufenden.

6.21 Uhr: Der Dauerregen in Bayern hat erste Konsequenzen. Zwischen Kempten und Oberstdorf müssen sich Bahnreisende an Heiligabend nämlich auf Verzögerungen einstellen. Wie ein Sprecher der Duetschen Bahn mitteilte, sind die Strecken zwischen Kempten und Immenstadt und zwischen Immenstadt und Oberstdorf betroffen. 

Zu der Streckensperrung kommt es, weil in der Region nach dem Dauerregen Schutzmaßnahmen gegen Hochwasser errichtet werden. Ersatzbusse sollen fahren. Wie lange die Sperrung anhalten wird, war zunächst noch nicht klar.

Wichtig für alle, die an Heiligabend mit dem Zug fahren wollten: Regionalzüge fahren während der Sperrung lediglich zwischen München und Kempten und zwischen Immenstadt und Lindau. Die Fernverkehrsstrecke zwischen Oberstdorf und Dortmund beginnt zeitweise Kempten. In der betroffenen Region warnt der Deutsche Wetterdienst DWD vor Dauerregen und Sturmböen.

Bis zur höchsten Stufe! Hochwasser-Warnung für Teile Bayerns - Häuser könnten überschwemmt werden

Update vom 23.12., 13.59 Uhr: Es werden ungemütliche Weihnachten. Der Hochwassernachrichtendienst Bayern hat am Sonntag für Teile Bayerns eine amtliche Warnung vor Hochwasser heraus gegeben. In der Stadt Kempten im Allgäu könnten Häuser im Bereich der Oberen Iller überschwemmt werden, teilte der Dienst mit. Es gelten die beiden höchsten Meldestufen drei bis vier. 

Ergiebiger Dauerregen von bis zu 120 Litern pro Quadratmeter binnen 24 Stunden sowie Tauwetter könnten die Überflutungen verursachen, hieß es. „In 24 Stunden fallen ungefähr zwei Drittel von dem, was sonst in einem Monat an Regen fällt“, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) der Deutschen Presse-Agentur.

Auch für die Landkreise Donau-Ries sowie Regensburg, Weiden, Ansbach und Kronach gab der Dienst eine Warnung der Meldestufe zwei heraus. Für München galt zunächst keine Warnung. Welche Stufe für Ihre Region gilt, können Sie hier sehen.

Die Warnung war zunächst bis in die Nacht zum Montag in Kraft.

Unwetter-Warnung! Im Süden Bayerns wird es richtig ungemütlich

Update vom 23.12., 6.54 Uhr: Einen Tag vor Heiligabend hat der deutsche Wetterdienst eine Unwetter-Warnung für den Süden Bayerns herausgegeben. Demnach warnen die Experten vor starkem Tauwetter oberhalb von 1000 Metern - es steht ein „starkes Abtauen der Schneedecke“ bevor (roter Bereich, siehe Karte unten), was zu Abflussmengen zwischen 50 l/m² und 120 l/m² führen kann. Betroffen sind die Landkreise Oberallgäu, Ostallgäu, Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach, Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land. Die Unwetter-Warnung gilt bis zum 24. Dezember, 16 Uhr. Dazu warnt der DWD in einigen dieser Regionen auch noch vor Sturmböen.

Aber auch München und das Umland sind betroffen - allerdings von einer anderen Wetterwarnung. Hier warnt der DWD nämlich vor Dauerregen (orange Bereiche). Vom Westen Süd-Bayerns (Memmingen) bis hin zum Osten (Altötting) werden Niederschlagsmengen zwischen 30 l/m² und 40 l/m² erreicht. Die Wetter-Warnung gilt zunächst bis zum 24. Dezember, 12 Uhr.

In den roten Bereichen droht ein starkes Abtauen der Schneedecke.

Warnung! Fast ganz Bayern beim DWD orange eingefärbt - ein halber Landkreis sogar rot

Update 22. Dezember, 14.59 Uhr: Orkanböen zum vierten Adventswochenende: Das Wetter im Freistaat zeigt sich kurz vor Heiligabend stürmisch, Schnee ist aber nicht zu erwarten. Für Gebiete oberhalb von 1000 Metern warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstag vor Böen mit bis zu 140 Kilometern pro Stunde. Im Flachland wirbelte der Westwind zeitweise mit mehr als 70 Kilometern pro Stunde.

Größere Schäden richtete der Sturm nach Polizeiangaben nicht an. Auf der A96 krachte am Samstagmorgen bei Memmingen ein Lastwagen in einen umgestürzten Baum. Der Fahrer blieb unverletzt. In Sonthofen im Oberallgäu musste die Bundsstraße 19 acht Stunden lang komplett gesperrt werden. Heftige Sturmböen hatten einen Baum auf die Straße stürzen lassen, dass weitere Bäume umfallen, könne nicht ausgeschlossen werden, hieß es.

In der Nacht zum Samstag prallten auf regennasser Fahrbahn der A9 bei Hof zwei Autos in die Leitplanke. Die jeweiligen Fahrer, ein 25-Jähriger sowie ein 27-Jähriger, waren laut Polizei zu schnell unterwegs.

Laut DWD soll es weiter kräftig regnen. Bei Tauwetter sind bis zum Montag in den Allgäuer Alpen bis zu 100 Liter Regen pro Quadratmeter möglich. Nass wird es laut Vorhersage auch im Bayerischen Wald und im Alpenvorland: Dort ist Dauerregen angesagt. Tagsüber bleibt es mit Plusgraden zwischen zehn und zwölf Grad recht mild.

An Heiligabend sinkt die Schneefallgrenze auf 700 Meter, wie die Meteorologen mitteilten. Auch die Temperaturen werden nachts mit Tiefstwerten von minus vier Grad etwas frostiger.

Update 22. Dezember, 09.10 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat für den Samstag bis 16 Uhr vor allem für den Landkreis Garmisch-Partenkirchen eine amtliche Unwetterwarnung vor Orkanböen herausgegeben. Oberhalb von 2000 Metern ist bis Samstag 16 Uhr mit Böen zwischen 100 km/h und 120 km/h zu rechnen. In exponierten Lagen muss mit extreme Orkanböen um 140 km/h gerechnet werden. Auch für München gibt es eine amtliche Warnung vor Sturmböen, die bis zu 90 km/h erreichen können.

Die Warnkarte des DWD am Samstagvormittag.

Fast ganz Bayern ist in Orange eingefärbt auf der DWD-Karte - das bedeutet eine Warnung der Stufe 2. Der südliche Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist sogar in Rot markiert - Stufe 3.

Update 21. Dezember, 18.36 Uhr: Wie der Deutscher Wetterdienst mitteilt, sollen von Freitag, 13 Uhr bis Samstag 16 Uhr Orkanböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h gerechnet werden - allerdings nur oberhalb von 2000 Meter. Wer also am Wochenende Skifahren will, sollte sich informieren, ob die Pisten sicher sind.

Oberhalb von 1500 Meter geht die Warnung bis Samstags, 10 Uhr morgens. Hier kann mit Böen bis zu 115 km/h gerechnet werden. 

Update 21. Dezember, 13.03 Uhr: Es wird warm in Bayern - doch wie lange noch? Meteorologen warnen, dass sich über der Nordpolar-Region derzeit eine gefährliche Wetterlage aufbaut. Wegen dieser könnten schon die warmen Luftströmungen aus dem Westen zum Erliegen kommen. Stattdessen könnten Winde aus dem Osten über längere Zeit russische Kälte nach Deutschland bringen. Dann könnte uns ein Jahrhundert-Winter bevorstehen. Ob es so weit kommt, ist derzeit allerdings unklar. Alle Details und mögliche Folgen des Wetter-Phänomens erklären wir hier.

Update, 12.03 Uhr: Allmählich ziehen die Tiefausläufer ostwärts ab, meldet der DWD. Bis Mittag gibt es noch zwischen Fichtelgebirge und Inn örtlich Glatteis, beim Autofahren gilt daher Vorsicht. In der Nacht zum Freitag kann es dann vor allem in Teilen Niederbayerns und in Alpennähe nochmal zu leichten Frost kommen. Laut DWD gibt es besonders im oberen Bayerischen Wald kräftigen Schneefall. In München, Augsburg und Nürnberg kann es bei milden 10 Grad regnen. Auch in Straubing droht am Freitagnachmittag Regen bei sechs Grad.

Update 20. Dezember, 6.42 Uhr: Auf den Straßen im Süden und Osten Bayerns kann es auch am Donnerstagmorgen wieder rutschig werden. Im Osten sei zudem mit Glatteis zu rechen, warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD). Die Gefahr soll am frühen Vormittag abnehmen.

Weiße Weihnachten in Bayern? In diesen Regionen dürfen Sie darauf hoffen

Update 19. Dezember, 11.30 Uhr: Wer sich auf Schnee an Heiligabend gefreut hat, muss die Feiertage in den Alpen oder dem Bayerischen Wald verbringen. Im Rest des Freistaats wird es nach den Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) windig und unbeständig sein. Bei Temperaturen zwischen fünf bis elf Grad schneit es im Flachland wahrscheinlich nicht.

Die gezuckerte Landschaft, die sich viele an Weihnachten wünschen, sei ein „Mythos“, sagte ein DWD-Meteorologe am Mittwoch. Ab Freitag strömt feuchte und milde Luft nach Bayern; die Schneefallgrenze steigt auf 1300 bis 1400 Meter. „Um das Jahresende herum kommt es häufig zum sogenannten Weihnachts-Tauwetter, das durch Tiefs über dem Nordatlantik ausgelöst wird.“

Video: So wird das Wetter an Weihnachten

Wetter-News vom 19. Dezember, 6.30 Uhr: Autofahrer im Süden und Osten Bayerns müssen sich auch am Mittwochmorgen auf rutschige Straßen gefasst machen. Auf vielen Straßen muss mit überfrierender Nässe gerechnet werden, warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD). Die Glättegefahr soll am späten Vormittag abnehmen.

Wetter in Bayern: Wetterdienst warnt vor glatten Straßen 

Die Wetter-News vom 18. Dezember 2018, 6.56 Uhr: am Dienstagmorgen kann es auf den Straßen in Bayern rutschig sein. Der Deutsche Wetterdienst warnt erneut vor überfrierender Nässe. Am späten Vormittag, wenn die Temperaturen milder werden, nimmt die Glättegefahr jedoch wieder ab. 

Wetter in Bayern: Glatteisgefahr am Morgen - dann steigen die Temperaturen 

Die Meldungen vom 17. Dezember, 10.30 Uhr: Autofahrer in Bayern müssen sich am Montag auf rutschige Straßen gefasst machen. Nach Niederschlägen vom Sonntagabend gibt es auf vielen Straßen überfrierende Nässe, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldete. Die Glättegefahr soll bis zum späten Vormittag abnehmen, weil dann die Temperaturen steigen. In Teilen Bayerns soll es wegen Glatteis besonders rutschig sein.

Das waren die Meldungen vom 16. Dezember 2018

Schneebedeckte und glatte Straßen haben in Bayern zu mehreren Unfällen geführt. Darüber berichtet Merkur.de*.

Update, 16.40 Uhr: Mehrere Wetterwarnungen aktiv

Winterwetter in Bayern: Vier Warnungen sind derzeit in München und im westlichen Umland aktiv. Im Münchner Osten sind es sogar fünf. Unter anderem ist laut Deutschem Wetterdienst Vorsicht geboten vor Frost, Glätte, Schneefall. Alle Warnungen im Überblick finden Sie hier.

Update, 13.33 Uhr: Wetterdienst warnt vor gefrierenden Regen in Bayern

Nachdem satten Neuschnee in weiten Teilen Bayerns (siehe Update von 6.35 Uhr), der vor allem im Landkreis Schongau und am Alpenrand für malerische Winterlandschaften und Verkehrsprobleme sorgte, kommt nun das nächste, echte Problem für Autofahrer:

In ganz Bayern, vor allem aber in ganz Oberbayern ist die Luft inzwischen so warm, das es mancherorts regnet - und das auf Asphalt mit Minustemperaturen. Die Folge: gefrierender Regen. Der Deutsche Wetterdienst warnt daher noch bis 16 Uhr vor Glätte durch überfrierendem Regen in fast ganz Bayern.

Update, 6.35 Uhr, 16. Dezember: Temperaturen von bis zu Minus 10 Grad frosteten ganz Bayern in der Nacht auf Sonntag. Nun, am Sonntagmorgen, droht richtig viel Neuschnee. Der Wetterdienst warnt für ganz Bayern vor Schneefall. Nach dem starken Frost sollte er gut liegen bleiben. Der Winterdienst auf den Straßen in Bayern wird heute gut zu tun haben. 

Besonders gefährlich: Der Schnee kommt gemeinsam mit einer Warmfront von Westen her. Im Tagesverlauf könnte der Schneefall in Regen übergehen. Der fällt dann auf einen tief gefrorenen Boden. Der Deutsche Wetterdienst rechnet deshalb zum Abend hin mit Glätte durch überfrierenden Sprühregen, besonders in Südbayern.

Ein aktuelles Wetterradarbild (6.35 Uhr) von Bayern.

Wetter in Bayern und München: Meldungen vom 14. Dezember

Update, 09.07 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Donnerstagmorgen für weite Teile Deutschlands eine amtliche Warnung für Glätte und Frost herausgegeben. In München müssen Autofahrer bis zum Mittag mit überfrierender Nässe rechnen. Besonders südlich gelegene Gebieten wie Garmisch-Partenkirchen sind laut dem DWD sogar von strengem Frost betroffen. Die Gefahrengebiete finden Sie beim DWD im Überblick.

Der DWD hat für Donnerstag eine amtliche Warnung vor Glätte und Frost herausgegeben. In den Gebieten im gelben Bereich herrschen Wetterwarnungen, in den Orangenen „markantes Wetter“. 

Update vom 13. Dezember, 06.47 Uhr: Autofahrer in Bayern müssen sich auch am Donnerstagmorgen auf rutschige Straßen gefasst machen. Wegen Niederschlags am Vorabend gibt es auf vielen Straßen überfrierende Nässe, wie der Deutschen Wetterdienst (DWD) warnt. Die Glättegefahr soll bis zum späten Vormittag abnehmen. Am Donnerstag soll es überwiegend trocken bleiben

Temperatursturz am 3. Advent

Update vom 12. Dezember, 10.13 Uhr: Das dritte Adventswochenende wird in Bayern weihnachtlich. Der Deutsche Wetterdienst kündigt für Freitag in Bayern geringen Schneefall an, der sich auch in der Nacht zum Samstag fortsetzt. Bei leichten Minustemperaturen, in München am Samstag bis zu minus vier Grad, kann es örtlich zu Glätte kommen. Eisig wird es an den Alpen dann am Sonntag: bis zu minus 12 Grad sorgen für einen frostig-winterlichen Adventssonntag.

Update vom 12. Dezember, 8.45 Uhr: Trotz Glätte und Schneefalls ist es in der Nacht zu Mittwoch auf Bayerns Straßen ruhig geblieben. Vor allem von der Oberpfalz bis ins Alpenvorland gab es am Morgen schneebedeckte Straßen bei leicht unter null Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch mitteilte. Der DWD rief die Autofahrer zu erhöhter Vorsicht vor allem in Ost- und Südbayern auf.

In München und Umgebung erwartete die Menschen am Morgen eine 1 bis 2 Zentimeter dicke Schneeschicht, im Alpenvorland gab es sogar 30 bis 50 Zentimeter Neuschnee. Frostig kalt mit leichtem Schneefall ist es nach Angaben eines DWD-Meteorologen bayernweit auch in den kommenden Tagen. Von Donnerstag an sagte er für den Alpenrand außerdem Dauerfrost voraus - es bleibt glatt auf den Straßen.

Video: Warnung vor Glatteis am 3. Advent

Wetter in Bayern: Milde Tage im Dezember

Besonders in den ersten Dezembertagen ließ der Winter in Bayern auf sich warten. Milde Tage verliehen dem Winter einen herbstlichen Charakter, der auch in dieser Woche viele Münchner noch zum Fahrrad greifen ließ. Einiger Neuschnee fiel an den Alpen zwar zum zweiten Adventswochenende, die kräftigen Stürme sorgten aber nicht gerade für Weihnachtsstimmung. Sie ließen sogar in manchen Orten den Christkindlmarkt ausfallen. Hier können Sie die Wetter-Meldungen im Dezember in unseren bisherigen Wetter-Ticker nachlesen.

Erst zur Monatsmitte fallen die Temperaturen nun in den Minusbereich, gebietsweise fällt Schnee und es wird glatt. Vorsicht ist wegen örtlichen Überfrierungen vor allen Dingen auf den Straßen geboten.

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