Beben zerstört Schulen von bayerischen Helfern

Jetzt steht der Wiederaufbau an

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Die Schule in San­gachok. Das Hauptgebäude muss abgerissen werden

Beilngries - Das Erdbeben in Nepal hat die Schulen von bayerischen Helfern zerstört. Jetzt geht es an den Wiederaufbau.

Die 20 Jahre alte Michl-Dacher-Schule muss neu aufgebaut werden.

Als in Nepal die Erde bebte, herrschte auch in Beilngries (Kreis Eichstätt) Entsetzen. Dort hat die Nepalhilfe ihren Sitz, sie bietet Hilfe für die Ärmsten, vorwiegend für Kinder. 15 Schulen haben die Ehrenamtlichen in über 20 Jahren in dem Gebiet bauen können, und so unzähligen Buben und Mädchen eine Perspektive ermöglicht. Nun stehen die Helfer vor den Trümmern. Nepalhilfe-Gründungsmitglied Michael Rebele: „Drei der Gebäude wurden zerstört, hier steht der Neuaufbau an. Sieben sind beschädigt, es scheint aber, dass sie nach Reparaturen wieder genutzt werden können.“

Eine der zerstörten Schulen ist die erste von den Beilngrieser gebaute: die nach der Bergsteigerlegende benannte Michl-Dacher-Schule. Ebenso in Trümmern liegt eine Schule, zu deren Finanzierung das Alpinistenehepaar Gerlinde Kaltenbrunner und Ralf Dujmovits wesentlich beitrug. Fast komplett zerstört wurde eine weitere Einrichtung für 1000 Kinder. Es gibt aber auch Gutes zu vermelden: Fünf Schulen sind unbeschädigt.

Die Zahl der Erdbebentoten in Nepal übersteigt mittlerweile die 7000.

mc

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