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Berchtesgaden: Jäger will tote Gams bergen und rutscht 30 Meter in die Tiefe

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Noch einmal glimpflich ist ein 53-jähriger Jäger im Berchtesgadener Land davongekommen. Als er eine tote Gams bergen wollte, rutschte er 30 Meter in die Tiefe.

Berchtesgadener Land - Am Samstagnachmittag wollte ein 53-jähriger Jäger eine geschossene Gams bergen. Allerdings rutschte er beim Versuch auf dem glatten und schneebedeckten Untergrund aus und fiel in den Kotbergriedlbach, im östlichen Lattengebirge, berichtet das Bayerische Rote Kreuz (BRK). 

Kurios: Kurz zuvor hatte der Jäger anscheinend bei Angehörigen angerufen, um Hilfe zu fordern, damit er die Gams auch bergen kann. Als er dann im Bach lag tätigte er einen erneuten Anruf, um von seinem Absturz zu berichten. Drei Männer (Familienmitglieder) stiegen zum Jäger ab und führten ihn etwa eine Stunde talwärts, wie das BRK berichtet. Der Verletzte soll sehr tapfer gewesen sein. 

Erst auf halber Strecke soll dann auch der Notarzt informiert worden sein. Auch die Gams nahmen die HMänner mit. Die Bergwacht Reichenhall, welche die Truppe schon ziemlich weit unten antraf, untersuchte den Verletzten, der dann in die Kreisklinik Bad Reichenhall eingeliefert wurde. 

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mm/tz

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