Einsätze der Bergwacht

Wanderer (68) bricht am Watzmann bewusstlos zusammen - für ihn kommt jede Hilfe zu spät

Ein Wanderer ist am Watzmann bewusstlos zusammengebrochen. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.
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Ein Wanderer ist am Watzmann bewusstlos zusammengebrochen. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Auf dem Weg zur Schnapbach-Alm am Watzmann ist ein 68-jähriger Wanderer bewusstlos zusammengebrochen. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Ramsau - Zu mehreren Einsätzen kam es am Freitag, 5. Oktober, und Samstag, 6. Oktober, für die Bergwacht im Berchtesgardener Land. Unter anderem ging es um einen Todesfall am Watzmann.

Wanderer (68) bricht am Watzmann zusammen: Jede Hilfe kommt zu spät

Am Freitag, 5. Oktober, gegen 15 Uhr wurden Bergwacht und Rettungsdienst zu einem Wanderweg am Watzmann gerufen. Auf der Forststraße zwischen Wimbachbrücke und Schnapbach-Alm ist ein 68-jähriger Wanderer bewusstlos zusammengebrochen. 

+++ Aktueller Einsatz am Watzmann: Münchner bringen sich in Lebensgefahr - Bergwacht muss bei hoher Lawinengefahr im Schneetreiben retten.

Für den Urlauber aus Nordrhein Westfalen kam jede Hilfe zu spät. Trotz intensiver Maßnahmen zur Wiederbelebung durch Ersthelfer und den Rettungsdienst starb der noch auf dem Wanderweg. Um die restlichen Teilnehmer der insgesamt 40-köpfigen Wandergruppe kümmerte sich der Kriseninterventionsdienst der Bergwacht.

Erst vor kurzem gab es einen schweren Unfall am Watzmann. Ein Mann ist dort in die Tiefe gestürzt.

Mann (34) wandert über den Mannlgrat - Auf dem Rückweg wird es gefährlich

Ebenfalls am Freitag, 5. Oktober, musste ein 34-jähriger Wanderer mit einem Rettungshubschrauber abgeholt werden. Er war bereits vom Kehlstein aus über den Mannlgrat gewandert und zum Hohen Göll gegangen. Doch der Rückweg wurde ihm dann zu gefährlich: An einer steilen, vereisten Stelle musste er einen Notruf absetzen, weil er nicht mehr weiterkam. Der Hubschrauber der Bergwacht brachte den 34-jährigen Urlauber zu seiner Unterkunft zurück.

Am Mannlgrat kam es erst im Juli zu einem tragischen Unfall. Eine Frau stürzte dort vor den Augen ihres Sohnes in den Tod.

Weitere Einsätze für die Bergwacht: Hilferufe am Salzburger Hochthron

Ein Wanderer oberhalb der Toni-Lenz-Hütte am Untersberg bei Berchtesgarden meldete sich am Freitag, 5. Oktober, gegen 18 Uhr bei der Bergwacht. Er habe Hilferufe einer Seilschaft an der Kleinen Südwand des Salzburger Hochthrons gehört. Ein Rettungshubschrauber aus Traunstein der Bergwacht suchte die Wände unterhalb der deutsch-österreichischen Grenze ab, die am Gipfelgrat verläuft. Allerdings konnte er keine Hinweise finden, dass sich dort Personen in einer Notlage befinden.

Zu einem weiteren Einsatz kam es am Samstag, 6. Oktober, als sich eine Frau von der Fischunkelalm am Obersee meldete, die eine Verletzung am Fuß hatte. Sie wurde mit einem Notarzthubschrauber in die Kreisklinik in Bad Reichenhall gebracht.

sch

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