Belgier verliert Gleichgewicht

Tödlicher Absturz am Jubiläumsgrat

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Der Polizeihubschrauber rückte zum Jubiläumsgrat aus, um die Leiche zu bergen

Garmisch-Partenkirchen - Tragischer Sturz am Jubiläumsgrat: Ein Bergsteiger verliert zwischen Zugspitze und Alpsitze im Wettersteingebirge das Gleichgewicht und stürzt 200 Meter tief in den Tod.

Am Samstagmorgen gegen 7 Uhr starteten zwei Belgier zu einer Begehung des Jubiläumsgrates, dem Verbindungsgrat von der Zugspitze zur Alpspitze im Wettersteingebirge.

Tags zuvor waren die beiden Bergsteiger über das Höllental zur Zugspitze aufgestiegen und hatten dort auf dem Münchner Haus übernachtet.

Etwa 20 Minuten nach Beginn der Überschreitung erreichten die beiden ein ausgesetztes Gratstück, welches traversiert werden musste.

Bei der Querung verlor einer der beiden Bergsteiger, ein 61jähriger erfahrener Alpinist, das Gleichgewicht und stürzte auf die Nordseite in Richtung Höllental über steilstes Felsgelände zirka 200 Höhenmeter ab. Dabei zog er sich tödliche Verletzungen zu und verstarb unmittelbar an den Folgen des Sturzes.

Mann stürzt am Jubiläumsgrat in den Tod

Mann stürzt am Jubiläumsgrat in den Tod

Die Bergung des Verunglückten wurde durch die Bergwacht Grainau sowie einem Bergführer der Alpinen Einsatzgruppe Garmisch-Partenkirchen mit Hilfe eines Polizeihubschraubers durchgeführt.

Die unmittelbaren Zeugen des Unfalles wurden zum Gipfel der Zugspitze zurückgebracht.

Aufgrund der bisherigen Ermittlungen wird von einem Unglücksfall ohne Fremdbeteiligung ausgegangen.

mol

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