Und warum liegt hier Schnee?

Bergwacht muss überraschten Wanderer mit dem Heli retten

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Der vom Schnee überraschte Wanderer.

Mindelheim - Im Oberallgäu wollte ein Wanderer zum südlichsten Punkt Deutschlands, doch er verirrte sich und wurde vom Schnee überrascht. Am Ende musste die Bergwacht ran.

Er wollte zum südlichsten Punkt der Bundesrepublik, dem Haldenwanger Eck (Kreis Oberallgäu), bog aber falsch ab und verstieg sich. Schließlich steckte der Wanderer im teils hüfthohen Schnee fest. Es ging weder vor noch zurück, aufgrund des warmen Wetters gingen zudem kleinere Schneefelder ab. Letzter Ausweg: die Bergwacht. Mit einem Hubschrauber kamen die Retter aus Oberstdorf und holten den Mann in den Heli. Nur wenig später ein ähnlicher Einsatz – diesmal hatten sich Wanderer mit dem Ziel Mindelheimer Hütte verstiegen. Auch hier spielte der Schnee eine Rolle, die Leute waren deswegen vom Weg abgekommen.

Der Schnee, der noch in Hochlagen liegt, bereitet den Helfern Sorgen, denn es liegt noch mehr als viele denken. Das Kuratorium für Alpine Sicherheit in Österreich warnt deshalb Bergsportler vor einem Absturzrisiko, falls sie mit Schneefeldern konfrontiert werden. Rutscht jemand auf einem harten, steilen Altschneefeld aus, könne er schnell Geschwindigkeiten fast wie im freien Fall erreichen. Dieses Risiko werde im Frühling häufig unterschätzt.

tz

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