Er hatte seit drei Wochen den Führerschein

Mopedfahrer (16) verunglückt bei Glonn tödlich

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Bei einem schweren Unfall ist ein 16-Jähriger am Dienstag bei Glonn ums Leben gekommen.
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Bei einem schweren Unfall ist ein 16-Jähriger am Dienstag bei Glonn ums Leben gekommen.

Glonn - Am 4. August hatte Maximilian den Motorradführerschein erhalten. Am Dienstag machte er mit einem Spezl eine Tour durch den Kreis Ebersberg. Dabei verunglückte er tödlich.

Am 4. August hatte Maximilian den Motorradführerschein erhalten. Klasse A1, mit der der 16-Jährige Münchner Leichtmotorräder mit 125 Kubikzentimetern und maximal Tempo 80 fahren durfte. Das passende Bike hatte er auch: eine nagelneue Yamaha MT-125, Erstzulassung Juli 2015. Am Dienstag machte er mit einem Spezl eine Tour durch den Kreis Ebersberg. Dabei verunglückte er tödlich.

Die beiden waren in der Landeshauptstadt losgefahren und Richtung Südosten unterwegs. Dort gibt es ruhige Straßen mit schönen Kurven. Das lieben Motorradfahrer. Gegen 19 Uhr waren sie auf der Staatsstraße 2351 in Richtung Glonn unterwegs. Maximilian war etwas hinter seinem Spezl zurückgeblieben. Der fuhr zurück nach München in der Meinung, Maximilian habe eine andere Route genommen. Als er ihn aber per Handy nicht erreichte, informierte er dessen Eltern und fuhr zusammen mit seinem Vater die Strecke noch einmal ab. Dabei entdeckten sie das verunglückte Motorrad und den leblosen Spezl.

Nach Ermittlungen der Polizei war Maximilian in dem Waldstück bei Filzen in einer Rechtskurven mit seiner Yamaha nach links abgekommen und wenige Meter vom Straßenrand gegen vier Buchen geprallt. An einem der Bäume zog er sich offenbar tödliche Verletzungen zu.

Er sei komplett mit Schutzkleidung ausgerüstet gewesen, sagt die Polizei. Die Straße war erst 2014 frisch asphaltiert worden, Split oder Öl waren nicht auf der Fahrbahn. „Es deutet alles auf einen Fahrfehler hin“, sagt die Polizei.Die Freiheit auf zwei Rädern, die durfte Maximilian nur drei Wochen lang genießen.

Volker Pfau

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