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Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall möglich: Gefahr durch Blaualgen – Mehrere Seen in Bayern gesperrt

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Von: Katarina Amtmann

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Mehrere Seen in Bayern sind wegen Blaualgen für Badegäste gesperrt. Auch in einem Fluss wird nun eindringlich vor dem Baden gewarnt.

Bamberg/Regensburg - In Oberfranken sind wegen Blaualgen zwei weitere Seen für Badegäste gesperrt worden. Betroffen sind der Ortswiesensee bei Lichtenfels und der Badesee Breitengüßbach nördlich von Bamberg. Das teilten die zuständigen Landratsämter am Freitag (5. August) mit.

Blaualgen: Mehrere Seen in Franken gesperrt

Erst vor wenigen Tagen hatte die Gemeinde Döhlau bei Hof informiert, dass auf das Baden im Quellitzsee verzichtet werden solle. Bereits seit Mitte Juli müssen Badegäste aufs Schwimmen im Baggersee Ebing (nördlich Bamberg) verzichten.

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Blaualgen auch in der Naab bei Regensburg - Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall möglich

Auch das Wasserwirtschaftsamt Regensburg hat das Landratsamt darüber informiert, dass in Teilen der Naab eine deutliche Vermehrung von Blaualgen nachgewiesen wurde. Betroffen ist laut Mitteilung vom Freitag der Abschnitt von Kallmünz bis Etterzhausen. Auch für die unteren Abschnitte bis zur Mündung ist mit einer Vermehrung zu rechnen.

„Blaualgen können Hautreizungen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall auslösen“, heißt es in der Pressemitteilung des Landkreises Regensburg. Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis rät daher dringend davon ab, in diesen Abschnitten der Naab zu baden. (kam mit dpa)

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Blaualgen

Blaualgen sind bei Sommerhitze keine Seltenheit. Sie können vor allem bei Kindern und bei Haustieren zu Erbrechen führen, wenn das Wasser getrunken wird. Sie entstehen bei hohen Temperaturen und hohem Nährstoffgehalt im Wasser, der etwa entsteht, wenn Kunstdünger aus der Landwirtschaft oder Fäkalien aus Kläranlagen eingespült werden.

Eine Runde im Badesee schwimmen – traumhaft. Allein ist man dabei aber nicht. Vom Flusskrebs bis zum Aal: Das sind die typischen Bewohner bayerischer Badeseen.

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