Auf 1200 Metern: Flammen vernichten viel Wald

Großbrand am Kramerspitz

Einsatz in der Nacht: An der Kramer-Kanzel kam es zu einem Brand.
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Garmisch-Partenkirchen - War es die lang anhaltende Trockenheit? Oder hat ein Feuerteufel gezündelt? Aus noch ungeklärter Ursache ist am Kramerspitz (1985 Meter) bei Garmisch-Partenkirchen in der Nacht zu Mittwoch ein gefährlicher Großbrand ausgebrochen.

Auf einer Fläche von 100 mal 400 Metern hat das Feuer wertvollen Wald vernichtet – und konnte nur unter größten Anstrengungen der Einsatzkräfte gelöscht werden.

Die Feuerwehren aus Garmisch und Partenkirchen waren in der Unglücksnacht ausgerückt, um die Flammen zu bekämpfen. Schon von weitem sahen sie im Dunkeln nur die glühenden Umrisse des Waldbrandes, der sich auf 1200 Metern Höhe oberhalb der Gaststätte St. Martin ausgebreitet hatte. Nur mit Mühe gelangte die Feuerwehrler sowie rund 100 Helfer in dem teils unwegsamem Gelände zum Brandort. Auch sie konnten aber nicht verhindern, dass etwa die Hälfte des Baumbestandes den Flammen zum Opfer fiel.

Ein Bundeswehrhubschrauber musste schließlich bei den Löscharbeiten helfen. Gemeinsam hatten die Einsatzkräfte erst am frühen Morgen Erfolg: Gegen 2.30 Uhr hatte sich der Brand nicht mehr weiter ausgebreitet, wie die Polizei-Einsatzzentrale Rosenheim mitteilte.

Erst am Vormittag hatte die Feuerwehr den Brand dann weitestgehend unter Kontrolle. Auch danach waren nach Angaben der Polizei aber noch Nachlöscharbeiten notwendig gewesen – teilweise bis in den Mittag hinein. Auch zu diesem Zeitpunkt kreiste der Bundeswehrhubschrauber noch über dem ausgebrannten Waldgebiet, um notfalls wieder eingreifen zu können.

Wie hoch der Schaden des Großbrandes ist, konnte zunächst noch niemand abschätzen. Erst bei Tageslicht zeigten sich die immensen Verwüstungen, die das Feuer angerichtet hatte. Die Polizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen, um die Brandursache zu klären. Die Folgen des Feuers wird man am Kramerspitz noch lange sehen.

thi

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