Herrmann will hart dagegen vorgehen

Clown mit Stock geht durchs dunkle Bad Reichenhall

Ein Grusel-Clown.
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Ein Grusel-Clown.

Bad Reichenhall - Aschaffenburg, Geiselhöring in Niederbayern, Freilassing und jetzt Bad Reichenhall. Grusel-Clowns erschrecken Menschen in Bayern. Innenminister Herrmann will hart gegen die Horror-Gestalten vorgehen. 

Wie unser Partnerportal Rosenheim24 mitteilt, soll am Sonntagabend eine Person mit roter Perücke, roter Nase und einem Stock in der Hand durch das dunkle Bad Reichenhall gegangen sein. Jugendliche seien dem Clown nachgelaufen, der auf einer Wiese verschwunden sei. Ob es sich tatsächlich um einen Nachahmer des aus den USA hergeschwappten Horror-Clown-Trends handelt, ist nicht eindeutig. Mehrere Polizeistreifen hätten den Clown gesucht, nicht gefunden. 

Bereits am Samstag war ein weiterer Fall bekannt geworden, aus Freilassing. Ein Vater hatte in der Facebookgruppe „Du kommst aus Freilassing, wenn...“ gepostet, ein Horror-Clown hätte Kinder beim Rollerbladen verängstigt.  

Bayerns Innenminister: „Wir werden nichts durchgehen lassen“

Schluss mit lustig. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat ein hartes Vorgehen gegen Grusel-Clowns angekündigt. „Solche üblen Gags können schlimme Folgen haben“, sagte der CSU-Politiker der „Passauer Neuen Presse“ (Montagsausgabe). „Wir werden da deshalb auch nichts durchgehen lassen und jeden Fall konsequent verfolgen sowie entsprechend ahnden.“

Horror-Clowns sollten mit der Polizei oder dem Staatsanwalt rechnen, sagte Herrmann. In Aschaffenburg hatte ein als gruseliger Clown verkleideter Mann am späten Freitagabend zwei 16-Jährige in einer Parkanlage erschreckt. Bereits Mitte vergangener Woche hatte sich im niederbayerischen Geiselhöring ein ähnlicher Fall ereignet: Wie die Polizei bestätigte, erschreckten Unbekannte in Clownskostümen dort mehrere Kinder. 

sah/dpa

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