Coburger Fleischskandal

Stadt macht Schlachthof dicht

Coburg - In einem Zerlegungsbetrieb in Coburg wurde minderwertiges Fleisch umdeklariert und illegal als Lebensmittel verkauft. Jetzt hat die Stadt den Schlachthof geschlossen.

Die Stadt Coburg schließt ihren in die Schlagzeilen geratenen Schlachthof. Das entschied der Stadtrat am Donnerstagabend mit großer Mehrheit, wie die Kommune mitteilte. Vor einigen Wochen hatte die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen: Ein Zerlegungsbetrieb soll im Coburger Schlachthof minderwertiges Fleisch umdeklariert und illegal als Lebensmittel verkauft haben.

Damit sie immer alle Infos auf dem Handy haben, laden sie sich unsere App herunter:

Apple

Android

Windwos 8

Das Fleisch sei aber wohl nur an einzelne Metzgereien und Gastronomiebetriebe weitergegeben worden - dass es in den Großhandel gelangte, schlossen die Ermittler mit „an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ aus. Der Staatsanwaltschaft zufolge ist das verkaufte Fleisch zwar nicht für den Verzehr geeignet, aber auch nicht mit Krankheiten verseucht gewesen. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk mehrmals über die mutmaßlich illegalen Praktiken im Schlachthof berichtet.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Sirenen: Heute um 11 Uhr Probealarm in Bayern
Sirenen: Heute um 11 Uhr Probealarm in Bayern
Junger Motorradfahrer (17) stirbt bei Unfall
Junger Motorradfahrer (17) stirbt bei Unfall
Die letzten Musikkapellen ohne Frauen – und das wollen die Männer nicht ändern
Die letzten Musikkapellen ohne Frauen – und das wollen die Männer nicht ändern
Ehepaar stirbt bei Brand in Einfamilienhaus - Sohn kann gerettet werden
Ehepaar stirbt bei Brand in Einfamilienhaus - Sohn kann gerettet werden

Kommentare