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Corona-Inzidenz von fast 180 in Bayern – Gesundheitsminister appelliert wegen Impfdurchbrüchen

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Von: Katharina Haase

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Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek rät allen Pflegekräften zur Auffrischungsimpfung. Angesichts der steigenden Corona-Zahlen müssten vor allem alte Menschen geschützt werden.

München - Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) wirbt für mehr Auffrischungsimpfungen, auch Booster-Impfungen genannt, gegen Corona* in der Pflege. „Es ist wichtig, dass insbesondere ältere Menschen vor sogenannten Impfdurchbrüchen geschützt werden - also vor Infektionen, die auch nach vollständigen Impfungen auftreten können“, sagte Holetschek seinem Ministerium zufolge. Durch Auffrischungsimpfungen werde der Impfschutz entscheidend verstärkt - das gelte auch für Beschäftigte in der Pflege.

Corona in Bayern: Holetschek wirbt für Auffrischungsimpfung

Insgesamt gab es im Freistaat nach Angaben des Ministers bisher mehr als 207.300 Auffrischungsimpfungen (Stand 22. Oktober). In Bayern sind die Zusatzimpfungen seit Mitte August möglich. „Insbesondere bei Menschen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben, ist eine Drittimpfung nach sechs Monaten ratsam“, sagte Holetschek.

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Die Auffrischung wird vom Ministerium und Ärztevertretern vor allem Menschen über 80 Jahren und Hochrisikopatienten empfohlen. Zudem seien die Zusatzimpfungen auch für Berufsgruppen möglich, die regelmäßig Kontakt mit infektiösen Menschen haben. Dazu gehören Beschäftigte in der Pflege, medizinisches Personal, Mitarbeiter im Rettungsdienst, mobile Impfteams, pädagogisches Personal sowie Beschäftigte in personennahen Dienstleistungen.

Steigende Corona-Zahlen im Freistaat: Holetschek gegen Ende der epidemischen Lage

In Bayern liegt die derzeitige 7-Tage-Inzidenz* bei 179,1, weit über dem Bundesdurchschnitt von 110,1. Am schlimmsten betroffen ist nach wie vor der Landkreis Mühldorf am Inn mit einer Inzidenz von 522,8 gefolgt von den Landkreisen Traunstein (489,1) und Berchtesgadener Land (480,6). Angesichts der steigenden Corona-Zahlen hatte Holetschek sich am vergangenen Freitag, 22. Oktober, in einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen gegen ein Ende der epidemischen Lage ausgesprochen. (kah) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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