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Neue Corona-Lage seit Donnerstag: Diese Regeln gelten jetzt in München - abseits von 3G

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Von: Katarina Amtmann

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München hatte am Dienstag zum dritten Mal in Folge die Inzidenz von 50 überschritten. Ab heute gelten deshalb schärfere Corona-Regeln - ein Überblick.

München - Am Dienstag überschritt München* zum dritten Mal in Folge die Sieben-Tage-Inzidenz* von 50. Das bedeutet: Strengere Corona*-Regeln. Diese treten zwei Tage später in Kraft - also am Donnerstag (26. August). Doch was genau ändert sich? Ein Überblick.

Corona-Regeln in München werden verschärft: Das gilt bei Kontakten

Wer vollständig gegen Corona* geimpft oder genesen ist unterliegt nicht den Regelungen der Kontaktbeschränkung. „Bei privaten Treffen, bei denen sowohl geimpfte oder genesene als auch sonstige Personen teilnehmen, bleiben geimpfte und genesene Personen bei der Ermittlung der Zahl der Teilnehmer unberücksichtigt“, schreibt die Stadt München dazu auf ihrer Homepage.

Corona-Regeln in München werden verschärft: Das gilt für private und öffentliche Feiern

Die Inzidenz der Stadt München liegt erneut unter dem wichtigen Grenzwert von 50.
In München gelten seit Donnerstag (26. August) neue Corona-Regeln. © Peter Kneffel/dpa

Geimpfte oder Genesene werden auch bei privaten Feiern nicht mitgezählt. Für öffentliche Veranstaltungen gelten die gleichen Personenzahlen, hier jedoch einschließlich geimpfter oder genesener Personen.

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Steigende Corona-Zahlen - 3G-Regel gilt seit Montag in Bayern

Seit Montag (23. August) gilt in Bayern außerdem die 3G-Regel. Liegt die Inzidenz über 35 ist der Zutritt zu bestimmten Dingen nur noch für Geimpfte, Genesene oder Getestete möglich. Das gelte auch weiterhin, wie die Stadt München erläutert. Mit der 3G-Regel haben in der bayerischen Landeshauptstadt nur Getestete, Geimpfte oder Genesene Zutritt bei

Kritik an der neuen Regelung kam aus der Opposition. „Damit ist die Regierung mal wieder deutlich übers Ziel hinausgeschossen“, sagte Matthias Fischbach, der parlamentarische Geschäftsführer der FDP.

50er Inzidenz vor dem Ende? Gesundheitsministerium soll Änderung des Infektionsschutzgesetzes auf den Weg bringen

Bald soll die 50er Inzidenz bei den Corona-Maßnahmen keine entscheidende Rolle mehr spielen. Stattdessen soll der Wert dem Vernehmen nach aus dem deutschen Infektionsschutzgesetz (Paragraf 28a) herausfallen. Das Gesundheitsministerium soll zügig eine entsprechende Änderung des Infektionsschutzgesetzes auf den Weg bringen. Dieses soll vom Kabinett noch vor der Bundestagswahl beschlossen werden. Personen, die dann gegen Corona geimpft sind oder die Erkrankung bereits hinter sich haben (Genesene), sollen ungeachtet der Inzidenz-Entwicklung keine gravierenden Einschränkungen mehr hinnehmen müssen. Vielmehr gilt dann als neuer Gradmesser die Hospitalisierungsrate. (kam) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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