Der Name „Brizza“ ist Programm

Kuriose Pizza: Wirtshaus geht mit bayerisch-italienischer Mischkreation bei Twitter viral

Ein Wirtshaus in Aschaffenburg ging bei Twitter mit seiner neuen bayrisch-italienischen Pizza viral. Der Name „Brizza“ hängt mit dem Teig zusammen.

  • Ein Wirtshaus in Aschaffenburg hat offenbar die Coronakrise für eine kreative Überarbeitung der Speisekarte genutzt.
  • Die bayerische Pizza des Wirtshauses „Wurstbendel“ ging nun bei Twitter viral.
  • Der Name „Brizza“ lässt auf den originellen Pizzateig schließen.

Das Wirtshaus Wurstbendel in Aschaffenburg hat die Coronakrise offenbar dazu genutzt, die eigene Speisekarte zu ergänzen. Wie die Passauer Neue Presse berichtet, hat die Chefin des Wirtshauses, Jennifer Zeller, gemeinsam mit ihrem Bruder eine neuartige, kuriose Pizza erfunden: die „Brizza“. Der Name leitet sich vom Teig der Pizza ab. Er besteht nicht aus Hefe- sondern aus Laugenteig, der auch für Brezn genutzt wird. Da es sich bei dem Lokal um ein bayerisches Wirtshaus handelt und Pizza wahrscheinlich eine der beliebtesten Speisen war vermutlich absehbar, dass die Kreation gut ankommt.

„Brizza“ in Aschaffenburger Wirtshaus: Die bayerisch-italienische Pizza des Lokals ging bei Twitter viral

Und tatsächlich sind die Gäste überzeugt. So klingt es zumindest in den Facebook-Bewertungen auf der Seite des Wirtshauses: „Sehr lecker“ und "Wir kommen gerne wieder", lauten diese. Jennifer Zeller bestätigt: "Einige hundert" Stück hat das Wirtshaus in den letzten zehn Tagen schon verkauft.“

Auch Twitternutzer zeigen sich begeistert. Ein Foto der „Brizza“ erhielt über 8000 Likes, über 600 Kommentare und wurde fast 1000 mal geteilt. Der Nutzer, der das Foto gepostet hat, wundert sich in der Bildunterschrift darüber, dass es so lange gedauert hat, bis jemand die „Brizza“ erfunden hat.

„Brizza“: Es gibt verschiedene Varianten der bayerisch-italienischen Mischkreation

Die „Brizza“ kann vor Ort gegessen oder mitgenommen werden. Der Preis für die Mischkreation beträgt 9,90 Euro bis 11,50 Euro, je nachdem, welchen Belag man bevorzugt. Alle vier Versionen sind mit Schmand statt Tomatensoße bedeckt. Auf der „Frankischen“ Brizza finden sich Sauerkraut und Nürnberger Rostbratwürstchen. Die Brizza „Spargel“ ist garniert mit Spargel, gekochtem Schinken und Sauce Hollandaise.

Brizza „Bayer“ ist mit Obazda-Schmand, Zwiebeln, Speck und Emmentaler belegt. Die Variante „Münchner“ steht für süßen Senf, Weißwurst, Zwiebeln, Mini-Brezn und Käse.

Doch wie kommt man auf solche eine kuriose Idee? „Wir sind totale Brezn-Fans“, erklärte Chefin Zeller im Interview. Dass der Schuss auch nach hinten hätte losgehen können, zeigen die Wiesn-Angebote von Aldi und Netto.

Ein Online-Supermarkt könnte für die großen Ketten wie Rewe oder Edeka jetzt zur echten Konkurrenz werden. In München soll der Standort schon bald eröffnen.

Ein Twitter-User hat einen skandalösen Vorschlag für einen Pizza-Belag gemacht. Auch Dr. Oetker reagiert.

tk

Rubriklistenbild: © picture alliance/Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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