News-Ticker

Corona in Nürnberg: Inzidenz über kritischem Wert - Ausgangsbeschränkungen bis Weihnachten beschlossen

In Nürnberg ist die 7-Tages-Inzidenz weiterhin hoch. Jetzt erließ die Stadt eine Allgemeinverfügung, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Alle News im Ticker.

  • Deutschland befindet sich seit dem 2. November im Teil-Lockdown.
  • Grund sind gestiegene Corona-Zahlen - auch in Nürnberg* ist die Inzidenz hoch.
  • Hier bieten wir Ihnen in einer Karte die aktuellen Fallzahlen in Bayern.

Update vom 3. Dezember, 15.02 Uhr: In der Frankemetropole ist die 7-Tage-Inzidenz erneut gestiegen. Wie die Stadt auf Twitter verkündet, liegt der Wert am Donnerstag bei 372,5. Innerhalb der letzten 24 Stunden wurden der Stadt 361 Neuinfektionen gemeldet. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie sind in Nürnberg damit insgesamt 10.138 Corona-Fälle gemeldet. 186 Patienten befinden sich derzeit im Krankenhaus, davon liegen 38 auf der Intensivstation.

Update vom 1. Dezember, 19.20 Uhr: Als erste Großstadt im Freistaat hat Nürnberg im Lockdown zusätzlich strenge Ausgangsbeschränkungen verhängt. Diese gelten vorerst bis zum 20. Dezember.

Konkret bedeutet das: Nur noch mit einem triftigen Grund dürfen Bürger ihre Wohnungen verlassen. Und ab kommendem Montag, 7. Dezember, soll für die Schulklassen ab der fünften Jahrgangsstufe Wechselunterricht eingeführt werden.

Corona in Nürnberg: Corona-Schnelltests für Mitarbeiter in Altenheimen

Ein wöchentlicher Corona-Schnelltest wird ab sofort für Mitarbeiter in Alten- und Pflegeheimen zur Pflicht. Genauso müssen sich Besucher testen lassen. Bewegung und Sport an der frischen Luft ist nur allein erlaubt, mit Personen aus dem eigenen Haushalt oder einer weiteren Person aus einem anderen Haushalt. Geöffnet bleiben Spielplätze und Skateranlagen. Das gemeinsame Kicken auf Bolzplätzen ist für höchstens zwei Haushalte erlaubt

Ausnahmen für die Corona-Beschränkungen gelten etwa für Beerdigungen sowie Gottesdienste. Kultureinrichtungen, Volksschulen und Bibliotheken müssen geschlossen bleiben. Die Unis und Hochschulen müssen auf digitalen Unterricht umstellen. Essen zum Mitnehmen zu verkaufen bleibt für die Gastronomie weiter erlaubt.

Corona in Nürnberg: Bürgermeister begründet strenge Regelungen

„Wir haben auch das Problem, dass wir keinen Hotspot an dieser Stelle ausfindig machen können“, begründete Oberbürgermeister Marcus König die strengen Regelungen für Nürnberg. „Wir haben eher ein diffuses Infektionsgeschehen hier in unserer Stadt.“

Update vom 1. Dezember, 16.21 Uhr: Seit heute gelten in Bayern die verschärften Corona-Maßnahmen, die vergangene Woche auf dem Treffen der Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin beschlossen wurden. Einen Tag später wurden diese Regeln bei einer Kabinettssitzung der Landesregierung noch einmal geringfügig angepasst. Unter anderem gibt es jetzt eine Regelung für sogenannte Super-Hotspots mit einer Inzidenz von über 300. Solch ein Super-Hotspot ist Nürnberg.

Die 7-Tage-Inzidenz ist heute in der Franken-Metropole noch einmal angestiegen. Sie beträgt jetzt 320,62. 277 Menschen haben sich neu mit Virus angesteckt. Um dem Infektionsgeschehen entgegenzuwirken, wurde heute in Nürnberg eine Allgemeinverfügung verabschiedet und auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Bis Weihnachten gilt im gesamten Stadtgebiet eine Ausgangsbeschränkung. Dazu wurden noch weitere Maßnahmen beschlossen, die Sie in unserem aktuellen Corona-Ticker nachlesen können.

Update vom 30. November, 20.41 Uhr: Die Corona-Fallzahlen in Nürnberg sind unverändert hoch. Über das Wochenende haben sich 550 Menschen neu mit dem Virus angesteckt. Die 7-Tage-Inzidenz liegt unverändert bei 307,31. 89 Personen sind seit Beginn der Pandemie in der Franken-Metropole infolge einer Covid-19-Erkrankung gestorben. 175 Patienten werden in den städtischen Kliniken behandelt - 32 liegen auf der Intensivstation. Damit die Zahlen nicht weiter ansteigen, hat sich die Stadtspitze am Montagabend getroffen, um über ein weiteres Vorgehen zu beraten. Die Ergebnisse sollen am Dienstagmorgen veröffentlicht werden.

Corona in Nürnberg: Inzidenz durchbricht Grenze - kommen jetzt schärfere Maßnahmen?

Update vom 29. November, 19.01 Uhr: In Nürnberg ist die 7-Tage-Inzidenz an diesem Sonntag auf 307,31 gestiegen. Ab der Grenze von 300 sind weitere Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus möglich. Doch was genau die Werte für die Franken-Metropole bedeuten ist noch unklar. Wie nordbayern.de berichtet, will die Stadt auf eine Verordnung der Staatsregierung abwarten. Am Montag (30. November) soll über neue Maßnahmen beraten werden, sagte ein Sprecher dem Portal.

Update vom 28. November, 15.16 Uhr: In der Stadt Nürnberg gibt es am Samstag einen traurigen Rekord. Innerhalb eines Tages sind 15 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben, meldet das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Damit steigen die Todesfälle auf 89. Neu infiziert haben sich 223 Menschen. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt wieder leicht. Sie liegt jetzt bei 267,76.

Update vom 27. November, 20.01 Uhr: Der Stadt Nürnberg macht die Corona-Pandemie weiterhin zu schaffen. Innerhalb eines Tages kamen 280 neue Corona-Fälle hinzu. Die Sieben-Tages-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag marginal gesunken - von 277,41 auf 277,22. In den Nürnberger Krankenhäusern werden momentan 205 Corona-Patienten betreut, 32 davon auf der Intensivstation.

Update vom 26. November, 22.35 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz in Nürnberg steigt weiter an. Sie liegt am Donnerstag bei 277,41. Es infizierten sich seit Mittwoch noch einmal 293 neu mit dem Coronavirus. Zwei Menschen sind mit oder an Covid-19 verstorben. Auch die Zahl der Patienten in den Krankenhäusern hat sich noch einmal erhöht. Inzwischen werden 171 (+14) Personen auf den Normalstationen behandelt. 32 (+1) Patienten liegen auf der Intensivstation.

Die Corona-Zahlen sind laut Ministerpräsident Markus Söder weiter zu hoch. Der Teil-Lockdown wurde deshalb verlängert - und sogar leicht verschärft. Ein Überblick.

Coronavirus/Nürnberg: Sieben-Tage-Inzidenz steigt

Update vom 25. November, 16.03 Uhr: Kurzzeitig sank die 7-Tage-Inzidenz in der Franken-Metropole Nürnberg. Doch der Trend konnte nicht beibehalten werden. Mit 261,4 Fällen auf 100.000 Einwohner ging sie wieder um knapp 20 rauf. Die Neuerkrankungen stiegen ebenfalls noch einmal an. 267 Menschen wurden neu positiv getestet. Nur die Lage in den Krankenhäusern entspannte sich ein wenig. Die Zahl der Patienten, die auf Normalstation behandelt werden, sank seit Anfang der Woche um fast 20. Derzeit werden 157 Menschen in den Kliniken versorgt. Die Intensivfälle blieben auf dem gleichen Niveau von 31.

Update vom 24. November, 21.40 Uhr: 218 neue Corona-Fälle meldet die Stadt Nürnberg am Dienstag. Damit haben sich in der Franken-Metropole insgesamt 7609 Menschen mit dem Virus infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 242,11 - und ist somit leicht gesunken. (Siehe Update vom 23. November.) Neue Todesfälle - in Zusammenhang mit Covid-19 - hat Nürnberg keine zu beklagen. Die Zahl der Verstorbenen liegt nach wie vor bei 72.

Update vom 23. November, 16.28 Uhr: Über das Wochenende sind die Corona-Fälle in der Franken-Metropole noch einmal stark angestiegen. Seit Freitag gab es 412 Neuinfektionen. Damit gibt es jetzt 7391 Fälle insgesamt. Die 7-Tage-Inzidenz ist ebenfalls noch einmal gestiegen. Sie liegt jetzt bei 254,26. Die gestiegenen Zahlen haben auch Auswirkungen auf die Kapazitäten in den Krankenhäusern. Seit Freitag sind 31 neue Patienten auf den Normalstationen aufgenommen worden. Die Intensivbettenbelegung stieg um neun Patienten auf 31.

Wegen hoher Corona-Zahlen starten die Gymnasien in Nürnberg jetzt gestaffelt

Update vom 23. November, 10.53 Uhr: Aufgrund der hohen Covid-19-Infektionszahlen - zuletzt waren 7391 Menschen infiziert - hat sich die Stadt entschieden, die Unterrichtsstartzeiten an den innerstädtischen Gymnasien anzupassen. Ab Montag beginnt der Unterricht bei den Gymnasien in der Nordstadt (Labenwolf-Gymnasium, Johannes-Scharrer-Gymnasium, Willstätter-Gymnasium und Hans-Sachs-Gymnasium) zeitversetzt, um ein Gedränge im öffentlichen Nahverkehr zu vermeiden. „Wenn man sich an den Taktzeiten der U-Bahnen orientiert, kann man so zwei Bahnen später fahren und entzerrt den Schülerverkehr am Morgen“, schreibt die Stadt auf ihrer Homepage.

In der Südstadt sollen das Sigena-Gymnasium und das Pirckheimer-Gymnasium nachziehen, wenn dort einige Klassen wieder aus einer Quarantäne zurückkehren. Man hofft in der Stadtverwaltung mit dieser Maßnahme positiv auf das Infektionsgeschehen im Stadtgebiet einzuwirken.

Update vom 22. November, 18.51 Uhr: Insgesamt 7391 Menschen sind in Nürnberg derzeit mit dem Corona-Virus infiziert. Das meldet das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Homepage. Leicht gestiegen ist am Wochenende auch die Sieben-Tage-Inzidenz. Sie liegt nun bei 254,26. Gleich geblieben ist mit 72 Todesfällen hingegen die Zahl der Menschen, die in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben sind.

Update vom 20. November, 16.41 Uhr: Die Stadt Nürnberg meldet auf ihrer Website und auf Twitter insgesamt 286 neue Corona-Fälle. (Stand 20. November). Insgesamt gibt es damit 6979 Fälle.

Im Vergleich zu den Vortagen ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Nürnberg erneut leicht gesunken. (Siehe Updates vom 18. November, 15.41 Uhr und 19. November, 15.30 Uhr.) Sie liegt bei einem Wert von 222,43. Die Zahl der an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung verstorbenen liegt - wie am Vortag - bei 72 Todesfällen.

Insgesamt 22 Covid-19 Patienten werden auf Intensivstationen behandelt, 142 Personen sind auf Normalstationen untergebracht.

Update vom 19. November, 15.30 Uhr: In Nürnberg wurden 221 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand 19. November). Wie die Stadt Nürnberg auf ihrer Website mitteilt, gibt es damit insgesamt 6693 Fälle.

Corona in Nürnberg: Keine neuen Todesfälle

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag (siehe Update vom 18. November, 15.41 Uhr) leicht gesunken und liegt nun bei einem Wert von 234,77. Traurige Neuigkeiten gibt es laut der Stadt Nürnberg bei den Todesfällen. Acht weitere Personen sind an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Insgesamt gibt es somit 72 Todesfälle.

22 Covid-Patienten werden aktuell auf Intensivstationen versorgt, 143 Patienten werden im Krankenhaus auf Normalstationen behandelt.

Corona in Nürnberg: Pandemie nimmt Einfluss auf städtische Vorhaben - OB verkündet bittere Botschaft

Update vom 18. November, 15.41 Uhr: Für Nürnberg wurden 164 neue Corona-Fälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut der Stadt bei 241,53 (Stand 18. November, acht Uhr)

Update vom 17. November, 15.16 Uhr: Die Corona-Pandemie wirkt sich mittlerweile auch auf städtische Vorhaben in Nürnberg aus. Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König (CSU) gab am Mittag in einer virtuellen Pressekonferenz bekannt, dass die Pläne für den Neubau eines Konzertsaals auf Eis gelegt wurden. Demnach wird das Kulturgebäude westlich der denkmalgeschützten Meistersingerhalle in der laufenden Ratsperiode nicht mehr gebaut.

Der Bau des Konzertsaals an der Westseite der Meistersingerhalle mit 1500 Plätzen sollte ursprünglich im nächsten Jahr beginnen. Insgesamt 200 Millionen Euro sollte er kosten. Die fränkische Metropol-Stadt sollte die Hälfte der Kosten tragen, den Rest der Freistaat Bayern finanzieren.

Zur Begründung gaben das Stadtoberhaupt König und Kulturbürgermeisterin Julia Lehner fehlende Gelder im Haushalt der Stadt Nürnberg an. Durch die Corona-Krise sei die Haushaltslage „angespannt“, twitterte die Stadt. „Mit dem Wissen, dass wir im Haushalt jetzt schon bei Minus 50 Millionen sind, ist es für die jetzige Verantwortung nicht mehr zu stemmen, das fortzuführen“, sagte Marcus König. Der Oberbürgermeister erklärte weiter, dass man sich Großprojekte jetzt nicht mehr leisten könne. Stattdessen möchte man sich auf die Sanierung des Opernhauses und weiterer, bestehender Bauten konzentrieren. Im Stadtrat, der nach der Pressekonferenz folgt, werde man deshalb ein Moratorium für die Pläne des Konzerthauses beantragen. (lif)

Update vom 17. November, 11.15 Uhr: Für die fränkische Stadt Nürnberg vermeldet das Robert-Koch-Institut (RKI) 277 Neu-Infektionen mit dem Coronavirus. Seit Beginn der Pandemie ergeben sich somit insgesamt 6.308 Fälle.

1.416 Personen haben sich in Nürnberg in den letzten sieben Tagen mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert - daraus errechnet sich eine 7-Tages-Inzidenz von 273. Vor zwei Tagen lag der wichtige Wert noch bei 266,99 (siehe Update vom 15. November), woraus sich ein rasanter Anstieg der Inzidenz in großen Schritten ablesen lässt.

Laut einem Twitter-Beitrag der Stadt Nürnberg ( vom 16. November, 16:14 Uhr) ist die Zahl der COVID19-Patienten in Krankenhäusern auf den Normalstationen um zwei Personen auf 116 gesunken. Jedoch befinden sich 31 Menschen auf der Intensivstation, vier mehr als zuvor gemeldet. (lif)

Update vom 15. November, 15.50 Uhr: Mit 101 neuen Fällen zählt die Stadt Nürnberg inzwischen insgesamt 5.879 mit Sars-CoV-2-infizierte Personen, wie das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Sonntag veröffentlichte. Die 7-Tages-Inzidenz liegt mit einem Wert von 266,99 deutlich über der kritischen Marke von 50.

Update vom 13. November, 15.43 Uhr: Die Stadt Nürnberg verzeichnet weiter einen Corona-Negativ-Trend. Die Fallzahlen steigen am heutigen Freitag um 329 zusätzliche Fälle an. Am Vortag (12. November) waren noch 253 Fälle gezählt worden (siehe Update vom 12. November, 17.17 Uhr). Die 7-Tage-Inzidenz in der Franken-Metropole liegt nun bei 244,42.

Corona in Nürnberg: Inzidenz steigt auf über 200 - 24 Covid-Patienten liegen auf den Intensivstationen

Update vom 13. November, 14.34 Uhr: Ab morgen (Samstag, 14. November) gilt im Klinikum Nürnberg ein strenges Besuchsverbot.

Update vom 12. November, 17.17 Uhr: Der Corona-Negativ-Trend in Nürnberg hält an. Auch wenn die Fallzahlen leicht zurückgegangen sind - von 314 auf 253 am heutigen Donnerstag - stieg die 7-Tage-Inzidenz über 200. Der Wert liegt jetzt bei 204,87. In der Frankenmetropole liegen derzeit 112 Corona-Patienten auf Normalstationen in den Krankenhäusern. Ein Plus von 19 zum Vortag. Auf den Intensivstationen werden 24 Patienten gegen Covid-19 behandelt. Drei weniger als noch am Tag zuvor.

Update vom 12. November, 6.27 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Nürnberg ist gestiegen: Von 170,92 auf 186,93 (Stand 11. November, 8 Uhr). In den letzten sieben Tagen gab es laut der Stadt 969 Fälle.

Corona in Nürnberg: Über 200 neue Fälle - Inzidenz bei 170 - Pflegeheime betroffen

Erstmeldung vom 11. November: Nürnberg - Die Corona*-Zahlen steigen, seit Montag (2. November) befindet sich Deutschland im Teil-Lockdown. Diesen hatte Kanzlerin Angela Merkel* (CDU*) zusammen mit Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder* (CSU*) bei einer Pressekonferenz verkündet. Eine genaue Übersicht über die geltenden Regeln finden Sie hier.

Coronavirus in Bayern: Lockdown im Berchtesgadener Land zeigt Erfolg

In Bayern befanden oder befinden sich gleich mehrere Corona*-Hotspots. Im Kreis Berchtesgadener Land und im Landkreis Rottal-Inn waren die Zahlen zeitweise so hoch, dass der Lockdown dort schon vor dem 2. November begann - mit Erfolg. Die Sieben Tage-Inzidenz - die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche - sank im Berchtesgadener Land laut Landratsamt auf 157,65 - die Hälfte des Höchstwertes von 324 Ende Oktober.

Coronavirus in Nürnberg: 210 neue Fälle - Inzidenz bei 170,92

Auch Nürnberg* ist stark betroffen. Stand 10. November acht Uhr gibt es dort insgesamt 4882 Corona*-Fälle - 210 mehr als am Vortag. Die Sieben-Tage-Inzidenz+ liegt demnach bei 170,92, also im dunkelroten Bereich der von Söder verkündeten Corona-Ampel.+

Coronavirus in Nürnberg: Auch Pflegeheime betroffen - mehrere Menschen infiziert

Auch in Pflegeheimen greift das Coronavirus* um sich. In drei Nürnberger* Pflegeheimen haben sich mehrere Menschen damit infiziert. Ein Bewohner einer Einrichtung sei gestorben, wie die Stadt Nürnberg am Dienstag (10. November) mitteilte. Vier Erkrankte seien im Krankenhaus, einer davon auf der Intensivstation. In einem Altenheim im Stadtteil Langwasser sind demnach 27 der 144 Bewohnerinnen und Bewohner infiziert. In der Altstadt sind es 15 der 136 und im Stadtteil Gostenhof elf der 139 älteren Menschen. In allen drei Einrichtungen wurden jeweils neun Pflegekräfte positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet.

Im Video: Coronavirus: EU sichert sich Biontech-Impfstoff

Coronavirus/Bayern: Mobile Impf-Teams sollen in Seniorenheimen impfen

Für den Fall, dass es bald einen Impfstoff* gibt, hat Gesundheitsministerin Melanie Huml bei einer Pressekonferenz eine Impfstrategie erläutert. Die Impfstoffe werden demnach an neun Stellen im Freistaat gebracht. außerdem soll es Impfstellen ähnlich der Testzentren geben, aber auch mobile Impf-Teams sind geplant. Diese sollen beispielsweise in Seniorenheimen impfen. (kam/dpa) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Alle Nachrichten aus Nürnberg und Umgebung sowie ganz Bayern lesen Sie immer bei uns.

Rubriklistenbild: © Daniel Karmann/dpa/dpa-Bildfunk

Auch interessant

Kommentare