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Corona in Regensburg: Sieben-Tage-Inzidenz wieder unter 200 - Polizei löst Corona-Party auf

Corona in Regensburg: Die Zahl der Corona-Fälle ist gestiegen, die Inzidenz ist nach wie vor hoch. Die Polizei stellte zahlreiche Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz fest.

  • Seit 2. November gelten in Regensburg* die strengen Lockdown-Regeln.
  • Am Wochenende (21./22. November) gab es im Stadtgebiet einige illegale Partys (Update vom 23. November, 11.57 Uhr).
  • Dieser News-Ticker wird regelmäßig aktualisiert.
  • Hier bieten wir Ihnen in einer Karte die aktuellen Fallzahlen in Bayern und neusten News zu Corona.

Update vom 24. November, 21.25 Uhr: Die Zahl registrierten Corona-Fälle ist in Regensburg am Dienstag erneut gestiegen. Insgesamt 2331 Menschen haben sich mit dem Virus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 197,92 und sinkt damit unter 200.

Update vom 23. November: 14.43 Uhr: Die Corona-Zahlen in Regensburg bleiben auch am Montag auf einem hohen Niveau. Seit gestern haben sich acht Menschen neu mit dem Virus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt jedoch leicht auf 201,8 (Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit). Insgesamt haben sich in der oberpfälzischen Bezirkshauptstadt 2311 Personen mit Covid-19 infiziert.

Corona in Regensburg: Polizei musste mehrere Partys auflösen

Update vom 23. November, 11.57 Uhr: In Regensburg wurde am Wochenende ordentlich gefeiert und das trotz geltender Kontaktbeschränkungen. Die Polizei musste deshalb gleich mehrmals ausrücken. Am Samstagabend lösten die Beamten im Süden der Stadt ein Trinkgelage mit 31 Personen auf. Es wurde weder auf Abstand geachtet, noch wurden Masken getragen. Die Polizisten stellten deshalb 31 Anzeigen aus, schreibt die Passauer Neue Presse.

Einer Streifenbesatzung fiel am Samstagmorgen um 1 Uhr an einem Schnellimbiss eine größere Gruppe Menschen auf, die dichtgedrängt beieinander standen. Als sich die Beamten näherten, verteilten sich die Personen auf dem Platz und bildeten kleinere Gruppen. Auf Nachfrage behaupteten die einzelnen Personen im Alter von etwa 20 Jahren, die anderen nicht zu kennen. „Diese Behauptung wird zu widerlegen sein“, teilt die Polizei mit. Neun Anwesende erhielten dennoch eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz.

Am Sonntag in der Früh gegen 0.30 Uhr wurde die Polizei zu einer Ruhestörung gerufen. In der betreffenden Wohnung fanden die Beamten acht Personen im Alter von 20 bis 30 Jahren vor. Sie stammten alle aus unterschiedlichen Haushalten und feierten lautstark. Auf Masken und Abstand wurde dabei verzichtet. Die Party wurde daraufhin aufgelöst. Den Anwesenden droht jetzt ein saftiges Bußgeld sowie eine Anzeige.

Update vom 22. November, 18.26 Uhr: Die Zahl der registrierten Corona-Fälle ist in Regensburg am Sonntag erneut gestiegen. Insgesamt 2303 Menschen haben sich mit dem Virus infiziert, meldet das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Die Sieben-Tage-Inzidenz klettert mit 203,8 auf einen Wert von über 200. Einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 gibt es nicht. Zehn Personen sind in Verbindung mit dem Virus in Regensburg bisher gestorben.

Corona in Regensburg: Sieben-Tage-Inzidenz klettert auf über 200

Update vom 22. November, 12.26 Uhr: Der Weihnachtsmarkt im Regensburger Schloss Thurn und Taxis von Fürstin Gloria soll stattfinden. Dafür gibt es ein detailliertes Konzept.

Update vom 20. November, 16.03 Uhr: Wie schon in den Tagen zuvor, ist die Zahl der Corona-Infizierten in Regensburg erneut leicht angestiegen. Laut den offiziellen Zahlen des Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), haben sich 2126 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 67 mehr wie am Vortag. Gleich geblieben ist hingegen die Zahl der bestätigten Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19. Sie liegt weiterhin bei zehn. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 156,77.

Corona in Regensburg: Jugendlicher attackiert - weil er keinen Mund-Nasen-Schutz trug

Update vom 20. November, 13.12 Uhr: Zwei Unbekannte haben einen Jugendlichen in Regensburg attackiert - weil er keinen Mund-Nasen-Schutz trug. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, sprachen die Männer den 14-Jährigen am Donnerstag auf dessen Nachhauseweg von der Schule an, warum er keine Maske trage.

Als der Junge erwiderte, dass an diesem Ort keine Maskenpflicht gelte, hätten die Unbekannten ihn geschubst und geschlagen. Der 14-Jährige ging zu Boden, doch es wurde weiter auf ihn eingetreten. Die geschätzt 20 bis 25 Jahre alten Männer ließen erst von ihrem Opfer ab, als Passanten einschritten. Der Jugendliche erlitt einen Rippenbruch. Die Polizei sucht nun nach den Tätern und den Zeugen. Den Angaben nach gilt am Tatort tatsächlich keine Maskenpflicht.

Update vom 19. November, 14.25 Uhr: Wieder ist die Zahl der Corona-Fälle in Regensburg leicht gestiegen. Laut den offiziellen Zahlen des Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) haben sich aktuell 2059 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 156,77. Weiterhin gibt es zehn bestätigte Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19.

Corona in Regensburg: Neueste Infektionszahlen der Stadt - Inzidenz steigt weiter an

Update vom 18. November, 21.30 Uhr: Die Zahl der registrierten Corona-Fälle ist in Regensburg am Mittwoch um 25 auf insgesamt 2038 gestiegen.

Bisher wurden in der Großstadt in der Oberpfalz zehn Todesopfer gezählt, die mit oder an Covid-19 starben. Die 7-Tage-Inzidenz lag am 18. November laut RKI bei 178,3.

Coronavirus-Pandemie in Regensburg: Mehr als 2000 gemeldete Corona-Fälle

Update vom 17. November, 09.42 Uhr: Am Dienstagmorgen meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) 22 Neu-Infektionen im Vergleich zum Vortag für die Stadt Regensburg. Damit steigt die Gesamtzahl der bisher gemeldeten Fälle über die 2000er-Marke - die oberpfälzische Stadt misst somit nun insgesamt 2013 Coronavirus-Fälle.

Sank die 7-Tages-Inzidenz für Regensburg am vergangenen Donnerstag, 12. November, noch unter die 200er-Marke, so steigt sie wieder leicht in Richtung 200 an. Aktuell vermeldet das RKI eine Inzidenz von 197,9 - im Vergleich zum Vortag mit 194,65. Auf der Corona-Karte für Deutschland bleibt die Stadt in der Oberpfalz weiter dunkelrot gefärbt.

Einen schnelle Überblick über die Corona-Zahlen für Ihre Stadt oder Ihren Landkreis finden Sie in der Tabelle „Corona in Ihrem Landkreis“. Die Daten beruhen auf den aktuellen Zahlen des RKI. (lif)

Update vom 16. November, 15.02 Uhr: Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit verzeichnet zu Wochenbeginn 32 neue Corona-Infektionen für Regensburg. Insgesamt sind damit 1.991 Fälle registriert, die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 194,65.

Update vom 15. November, 15.50 Uhr: Mit 98 neuen Fällen zählt die Stadt Regensburg inzwischen insgesamt 1.959 mit Sars-CoV-2-infizierte Personen, wie das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Sonntag veröffentlichte. Die 7-Tages-Inzidenz liegt mit einem Wert von 186,81 deutlich über der kritischen Marke von 50.

Corona in Regensburg: Querdenker-Demo darf stattfinden - Hunderte Anhänger auf der Straße

Update vom 14. November 15.42 Uhr: Bei Demonstrationen der „Querdenken“-Bewegung sind am Samstag in Bayern erneut Masken-Gegner auf die Straße gegangen. In Aichach und in Regensburg demonstrierten jeweils rund 1000 Menschen gegen diverse Corona-Maßnahmen, wie die Polizei mitteilte. „Nein! zum zweiten Lockdown“, hieß es etwa auf Transparenten in Regensburg. Die Veranstalter hatten in beiden Fällen 2000 Teilnehmer angemeldet, die Behörden beschränkten die Zahl aber auf die Hälfte. Zudem müssen die Teilnehmer Maske tragen und einen Mindestabstand von eineinhalb Metern einhalten.

Vereinzelt mussten Teilnehmer aufgefordert werden, eine Maske zu tragen, wie ein Polizeisprecher in Aichach sagte. In Regensburg hatten die Veranstalter einen Eilantrag gegen die Auflagen beim Verwaltungsgericht eingereicht, den das Gericht aber ablehnte. Dort musste die Polizei mehrere Menschen abweisen, da die Zahl von 1000 Teilnehmern erreicht war. Es habe mehrere Anzeigen gegeben, unter anderem wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht und wegen des Verdachts falscher Atteste, sagte ein Sprecher. Zudem werde in einem Fall wegen eines Angriffs auf einen Polizeibeamten sowie in einem anderen Fall wegen Beleidigung ermittelt.

Bei einer Gegendemonstration kamen in Regensburg rund 100 Menschen zusammen. In Aichach protestierten rund 30 Menschen gegen die „Querdenker“. Die Gruppe „Wir-aus-Aichach“ hatte dazu aufgerufen, nicht zu der „Querdenken“-Demo zu gehen. „Corona-Leugner, Feinde unserer Demokratie und andere Hetzer sind bei uns nicht willkommen“, hieß es auf der Internetseite. Hinter den Botschaften von Corona-Skeptikern, Corona-Leugnern oder „besorgten Eltern“, die auf den ersten Blick einen guten Klang hätten, steckten fragwürdige Thesen mit weitreichenden Konsequenzen. Und: „Die Demo in Aichach soll nicht wie Leipzig werden.“

Corona in Regensburg: Querdenker-Demo darf stattfinden - Hunderte Anhänger auf der Straße

Update vom 14. November, 13.59 Uhr: In Regensburg sind am Samstag rund 800 Anhänger der „Querdenken“-Bewegung gegen staatlich vorgeschriebene Corona-Maßnahmen auf die Straße gegangen. Bislang seien noch keine Verstöße registriert worden, hatte eine Polizeisprecherin kurz vor Beginn der Veranstaltung unter dem Motto „Demonstration für Selbstbestimmung und Maskenbefreiung“ gesagt. Bei einer Gegendemonstration kamen zunächst rund 90 Menschen zusammen. 

Corona-Demo in Regensburg: Hunderte Menschen - „Maskenbefreiung“

Die Veranstalter hatten 2000 Teilnehmer angemeldet, die Stadt beschränkte die Zahl aber auf 1000 Menschen. Zudem müssen die Teilnehmer Maske tragen und einen Mindestabstand von eineinhalb Metern einhalten.

Das Verwaltungsgericht Regensburg hatte am Freitag einen Eilantrag gegen die Auflagen abgelehnt. Der Antrag sei unzulässig, teilte das Gericht mit. Die Antragsteller hätten es versäumt, zuerst eine Klage einzureichen, ohne die ein Eilantrag nicht zulässig sei, so die Begründung für die Entscheidung.

Update vom 14. November, 12.14 Uhr: Am heutigen Samstag wird in Regensburg eine größer angelegte Demonstration erwartet. Die Polizei ist bereits jetzt mit zahlreichen Kräften vor Ort. Die Kundgebung soll auf dem Dultplatz stattfinden und um 13 Uhr beginnen. Auch mit mehreren Gegendemonstrationen wird gerechnet.

Corona-News in Regensburg: Adventsmarkt im Spitalgarten abgesagt

13. November, 13.05 Uhr: Insgesamt will Regensburg noch grundsätzlich an seinen Christkindlmärkten festhalten. Als erster Adventsmarkt hat aber nun der Spitalgarten abgesagt. Der beliebte kleine Markt auf der Biergartenfläche mit Blick auf Donau und Steinerne Brücke verzückte vor allem die Regensburger selbst. Ein Teil des Charmes machte aber auch der enge, gemütliche Raum aus. Das ist den Veranstaltern seitens der Spitalbraurerei und der Stadtmaus einfach zu heiß aktuell. Der Schutz der Gäste gehe vor, so hart die Entscheidung für die Standbetreiber in sowieso schon schlechten Zeiten sei, verkündeten sie aktuell.

Seit dem Lockdown vom 2. November ist das öffentliche Leben in Regensburg heruntergefahren worden.

„Querdenken941“ darf am Samstag am Dultplatz gegen die Corona-Maßnahmen demonstrieren

Währenddessen darf die Querdenker-Demo stattfinden. Der Protestmarsch durch die Altstadt wurde zwar untersagt und die Demonstration auf maximal 1000 Teilnehmer und den Dultplatz beschränkt. Dort allerdings dürfen die Querdenker fröhlich beisammenstehen (freilich mit 1,5 Metern Abstand). Das Ganze ist am Samstag (14. November) von 13 bis 18 Uhr genehmigt. Wie es genau abläuft, wird sich morgen zeigen. Weiter unklar bleibt auch, wie und wo sich der angekündigte Gegenprotest formieren will.

13. November, 09.13 Uhr: Regensburg - Die Corona-Pandemie hat auch die oberpfälzische Bezirkshauptstadt Regensburg fest im Griff. Trotz des Teil-Lockdowns, der seit über einer Woche gilt, sind die Fallzahlen immer noch hoch. Ob die Maßnahmen, die Ende Oktober auf der Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel* (CDU) beschlossen wurden, Wirkung zeigen, wird sich wohl erst in etwa einer Woche herausstellen.

Coronavirus in Regensburg: St. Martins Umzüge dürfen nicht stattfinden

Für viele Kinder - nicht nur in der oberpfälzischen Stadt an der Donau - ist dieses Jahr, Corona* sei dank, ein gebrauchtes. Viele Urlaubsreisen in den Ferien fielen ins Wasser, in der Schule geht nichts mehr ohne Maske und die Freizeitangebote sind vor allem seit dem Lockdown stark eingeschränkt. Jetzt fiel auch noch ein weiteres Highlight für die Kleinen aus. Auf ihrer Facebook-Seite informiert die Stadt darüber, dass es keine St. Martins-Umzüge in der Stadt geben wird. Doch man hat sich eine Alternative überlegt. Um dennoch die Stadt zum Leuchten zu bringen, sollten die Kinder ihre Laternen am Mittwochabend vor die Tür oder in die Fenster stellen.

Trotz Inzidenz bei 200 - 50 Jugendliche feiern Corona-Party - „Wodka, Jägermeister...“

Während die Kleinen dem Heiligen Martin gedachten, zogen die Größeren den Ärger der Polizei* auf sich. In Lappersdorf im Speckgürtel der oberpfälzischen Metropole trafen sich am Dienstagnachmittag (10. November) etwa 50 Jugendliche auf einem Spielplatz, berichtete die Polizei am Mittwoch. Als die Beamten vor Ort eintrafen, flohen die Halbstarken in alle Himmelsrichtungen. Das einzige, was die Polizisten dann noch vorfanden, waren zahlreiche Flaschen mit hochprozentigem Alkohol. „Wodka, Jägermeister - solche Sachen“, sagte eine Sprecherin der Polizei. Ein paar Jugendliche konnten dann aber doch noch geschnappt werden. Auf sie könnte jetzt ein Bußgeld zukommen.

Corona in Regensburg: Inzidenz und Infektionsfälle sinken

Ob das schon die Auswirkungen des Lockdowns sind, ist nicht klar, aber die Corona*-Fallzahlen in Regensburg sind in den vergangenen Tagen zurückgegangen. Am Donnerstag (12. November, 8 Uhr) meldete das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) nur sieben Neuinfektionen. Damit gab es bisher in der oberpfälzischen Stadt 1769 positiv getestete Corona-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz* sank unter die 200er-Marke. Sie lag am Donnerstag bei 195,96. Vielleicht liegt der Rückgang auch an der strikten Maskenpflicht der Stadt. An allen stark frequentierten Plätzen und auf den Donaubrücken sowie im Altstadtbereich ist von 6 bis 24 Uhr das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorgeschrieben. Auch ein Alkoholkonsumverbot an öffentlichen Plätzen hat Regensburg* erlassen. (tel/dpa) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Armin Weigel/dpa

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Kommentare

BaiseMoi
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Eine "Queerdenker" Demo wäre mir lieber :-)

BaiseMoi
(0)(0)

Wenn man Niemanden findet der mitfeiert kann man sich dann immerhin Bloody Mary,Jim Beam,Kalte Muschi und Jack Daniels zu sich einladen :-)