Uni Bayreuth

Crystal-Meth-Studie rät zu offiziellem Abkommen mit Tschechien

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Der Nordosten Bayerns ist von der gefährlichen Synthetikdroge besonders betroffen

Bayreuth - Wissenschaftler der Uni Bayreuth fordern im Kampf gegen die Droge Crystal Meth eine verbindlichere Zusammenarbeit zwischen Tschechien und Deutschland.

Auch Polen sollte mit ins Boot geholt werden, da von dort ein Teil des Grundstoffs für die Crystal-Produktion in Tschechien stamme, teilten die Autoren einer Studie zum Thema Crystal Meth in Oberfranken am Donnerstag mit.

Der Nordosten Bayerns ist von der gefährlichen Synthetikdroge besonders betroffen, da sie im benachbarten Tschechien hergestellt und über die Grenze geschmuggelt wird. Die Autoren betonen allerdings auch, dass Crystal kein Problem allein des Grenzraums ist. Sie empfehlen der Politik deshalb ein speziell auf den Kampf gegen Crystal Meth ausgerichtetes Abkommen zwischen den betroffenen Staaten. Die Untersuchung ist am Geografischen Institut der Uni entstanden.

dpa

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