Persönliche Erklärung

CSU-Politikerin Wöhrl fürchtet "versteckten Schuldenschnitt"

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Die CSU-Politikerin Dagmar Wöhrl.

Düsseldorf - Vor der Griechenland-Abstimmung im Bundestag hat die CSU-Politikerin vor einem Schuldenerlass gewarnt, sollte der IWF sich an einem dritten Hilfspaket beteiligen. 

Die CSU-Politikerin Dagmar Wöhrl hat vor der Griechenland-Abstimmung im Bundestag vor einem "versteckten Schuldenschnitt" gewarnt. Damit sich der Internationale Währungsfonds (IWF) an einem dritten Hilfspaket beteilige, werde es im Herbst zu einem Schuldenerlass kommen, heißt es in einer persönlichen Erklärung Wöhrls, die der
"Rheinischen Post" (Dienstag) vorliegt.

Der IWF dringe darauf, dass Griechenland alle Schulden erst bis 2075 vollständig zurückzahle. "Wenn man ehrlich ist, handelt es sich hier um einen versteckten Schuldenschnitt zu Lasten unserer Kinder und Enkel", zitiert das Blatt aus der Erklärung. Die frühere parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium will dem Bericht zufolge am Mittwoch gegen das dritte Hilfspaket für Griechenland stimmen.

dpa

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