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Juden totgefahren? München übernimmt neue Mordermittlungen

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John Demjanjuk: Hat er nach dem Krieg in Ulm einen Juden totgefahren?

München - Die Münchner Staatsanwaltschaft hat aus Ulm Mordermittlungen gegen John Demjanjuk wegen eines 1947 bei einem Unfall getöteten Juden übernommen.

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Mord in Ulm? Ermittlungen gegen Demjanjuk

“Die Akten sind da“, sagte der Münchner Staatsanwalt Thomas Steinkraus- Koch der Deutschen Presse-Agentur. “Der Vorgang wird jetzt bei uns im Haus geprüft.“ Der 89-jährige Demjanjuk steht zurzeit in München wegen Beihilfe zum Mord an 27.900 Juden im Jahr 1943 im Vernichtungslager Sobibor vor Gericht.

John Demjanjuk: Der Prozess in München

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Der mutmaßliche NS-Verbrecher John Demjanjuk steht seit Montag in München wegen Beihilfe zum Mord in 27 900 Fällen vor Gericht. © dpa/ap
John Demjanjuk: Der Prozess in München
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Die Nebenkläger Rebecca Bittermann (v.li.), Paul Hellmann und Philip Jacobs sitzen im Verhandlungssaal im Landgericht. © 
John Demjanjuk: Der Prozess in München © 
Der KZ-Überlebende und Nebenkläger Robert Cohen zeigt seine KZ-Tätowierung aus Auschwitz-Birkenau. © 
Nebenkläger Thomas Blatt © 
Die beiden Pflichtverteidiger des mutmaßlichen Nazi-Verbrechers John Demjanjuk, Günther Maull (li.) und Ulrich Busch. © 
Pflichtverteidiger Ulrich Busch © 
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Richter Ralph Alt (M.) sowie seine beiden Beisitzer vor Beginn des Prozesses. © dpa
Michel Friedman, Rechtsanwalt, Journalist und ehemalige stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, war eigens als Zuhörer zum Münchner Prozess-Auftakt angereist. © dpa
Sanitäter und Polizeibeamte bringen John Demjanjuk nach dem ersten Prozesstag aus dem Landgericht München. © dpa
John Demjanjuk: Der Prozess in München © 
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Nach den bisher in Ulm behandelten Vorwürfen soll der gebürtige Ukrainer nach dem Zweiten Weltkrieg in der Nähe von Ulm absichtlich einen Juden totgefahren haben. Demjanjuk soll damals unter anderem als Fahrer für die Alliierten gearbeitet haben. Die Ulmer Ermittler hatten in diesem Zusammenhang auch Akten von der Zentralen Stelle zur Aufklärung von NS-Verbrechen in Ludwigsburg erhalten, die ebenfalls nach München geschickt wurden.

Die Ermittlungen in Ulm waren durch private Recherchen angestoßen worden. Zuletzt hatte die Staatsanwaltschaft einen Enkel des damals in der Nähe von Ulm gestorbenen Mannes in den USA gefunden. Dieser hatte die Sterbeurkunde seines toten Großvaters geschickt. Damit ist nach Angaben der Ulmer Anklagebehörde klar, dass der Getötete jüdischen Glaubens war. Angaben zum Unfallhergang hatte der Mann aber nicht machen können.

dpa

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