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Dialektförderer kritisiert Bayerischen Rundfunk

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Der Intendant des Bayerischen Rundfunks (BR), Ulrich Wilhelm.
Der Intendant des Bayerischen Rundfunks (BR), Ulrich Wilhelm. © dpa

München - Der für die Dialektförderung bekannte Bund Bairische Sprache wirft dem Bayerischen Rundfunk (BR) „sprachliche X-Beliebigkeit“ vor.

Das sei fad und ein schlechtes Markenzeichen, sagte der Vorsitzende Sepp Obermeier am Freitag zum Internationalen Tag der Muttersprache an diesem Sonntag (21. Februar). Wünschenswert sei zumindest ein süddeutsch gefärbtes Hochdeutsch. Eine BR-Sprecherin teilte mit, die Rundfunkanstalt lege großen Wert auf die Pflege der Mundarten. Bayerische Klangfarben seien in den Programmen selbstverständlich - im Hörfunk wie im Fernsehen. „Wir erwarten auch von unseren professionellen Sprecherinnen und Sprechern, dass sie mindestens einer bayerischen Mundart mächtig sind.“

dpa

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