Drama um die angeblich besessene Stute Inka

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Inka sorgt für Wirbel.

Das Drama um Inka – jetzt wird’s ein echter Krimi. Die Besitzerin ist mit der 20 Jahre alten Stute, die geschlachtet werden soll, weil sie angeblich „besessen“ ist, in einer halsbrecherischen Aktion aufs Land geflüchtet.

Es ist am Spätnachmittag, als Helga M. (Name geändert) mit Ehemann und ihren beiden kleinen Kindern vor der Roßmetzgerei im Landkreis Kelheim mit Kombi und Anhänger vorfährt, um das russische Warmblut abzuholen und an einen geheimen Ort zu bringen. Doch zwei österreichische Journalisten beobachten die Szenerie und folgen dem Transport. Es geht quer durch den Landkreis, auch über die Autobahn, dann wird der Ehemann der Pferdebesitzerin, der den Kombi steuert, offensichtlich nervös. „Der hat aufs Gas gedrückt, dass es eigentlich nicht mehr zu verantworten war“, erzählten die beiden Journalisten der tz.

Schließlich kommt’s an einem Kreisverkehr zum Showdown. „Der hat beschleunigt, ist dann quasi eineinhalb mal rum und hat uns gestellt.“ Es folgt ein heftiger Disput, dann einigt man sich darauf, das Gespräch am Abend fortzusetzen. Die Journalisten atmen auf – folgen Kombi und Hänger aber weiter. Ziel des Transports ist schließlich ein kleiner Hof im Kreis Dingolfing, der mitten im Wald liegt – und zu dem auch eine große Koppel gehört. Drei Pferde tummeln sich darauf – Inka schließt sofort Freundschaft.

Was hat die Besitzerin nun mit Inka vor? Gegenüber der tz hielt sie sich am Freitag bedeckt, schien aber durchaus verhandlungsbereit.

Fakt ist: Derzeit darf Inka nicht geschlachtet werden, noch fehlt das dafür nötige Papier, der sogenannte Equidenpass. In dem ist festgehalten, ob ein Pferd für die Nahrungskette geeignet ist. In zwei, drei Wochen lässt sich aber auch ein solcher Pass beschaffen – dann liegt die Entscheidung über Inkas Leben allein in der Hand ihrer Besitzerin.

Bis dahin will Tierretter Michael Aufhauser aber nichts unversucht lassen, um Inka nach Gut Aiderbichl zu holen.

Quelle: tz

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