Seit Donnerstagabend

Drei Tote bei Unfällen in Bayern - 27 Schüler im Krankenhaus

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Der Schulbusunfall in Niederbayern war nicht der einzige Verkehrsunfall in Bayern seit Donnerstagabend. Insgesamt starben drei Menschen.

München - Bei mehreren Unfällen in Bayern sind innerhalb von zehn Stunden drei Menschen getötet worden. Nach einem Schulbusunfall in Niederbayern kamen 27 Kinder und der Busfahrer ins Krankenhaus.

Bei Verkehrsunfällen sind auf Bayerns Straßen seit Donnerstagabend mindestens drei Menschen getötet und mehrere verletzt worden, davon einige schwer. Die tödlichen Unfälle ereigneten sich in Oberbayern, in Schwaben und in der Oberpfalz, wie die Polizei mitteilte. In Niederbayern wurden am Freitagmorgen nach einem Schulbusunfall 27 Kinder und der Busfahrer ins Krankenhaus gebracht. Während der Busfahrer einen Schock erlitt, kamen die Schüler nach Polizeiangaben vorsorglich in ärztliche Behandlung. Nach ersten Erkenntnissen erlitt ein Mädchen Prellungen und Schürfwunden.

Der Schulbusunfall hatte sich nahe Wiesenfelden (Landkreis Straubing-Bogen). Ein 35-Jähriger hatte mit seinem Auto den Bus überholt und dabei einen entgegenkommenden Wagen übersehen. Das Auto konnte gerade noch vor dem Bus einscheren. Dies zwang den Busfahrer zu einer Vollbremsung, wodurch der Bus nach rechts von der Fahrbahn abkam und dort zum Stehen kam. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Bei Altenmarkt an der Alz (Landkreis Traunstein) starb am Morgen ein 20 Jahre alter Mann, der mit seinem Wagen frontal gegen einen Lastwagen gekracht war. Laut Polizei war der Autofahrer auf einer Bundesstraße unterwegs, als er in einer Kurve auf die Gegenspur geriet und dort gegen den Lkw prallte. Nach ersten Erkenntnissen war der Fahrer zu schnell unterwegs, „eventuell war auch Alkohol im Spiel“, sagte ein Polizeisprecher. Der Lkw-Fahrer blieb unversehrt.

Auto kollidiert mit LKW: 20-Jähriger stirbt noch am Unfallort

Tödliche Verletzungen erlitt ein 18-Jähriger, der in der Nacht zum Freitag nahe Pemfling (Landkreis Cham) mit seinem Auto gegen einen Baum fuhr. Der junge Mann starb noch an der Unfallstelle. Nach Polizeiangaben gibt es Hinweise auf einen Suizid.

Am Donnerstagabend kam ein 64-Jähriger bei einem Unfall nahe Weißensberg (Landkreis Lindau) ums Leben. Sechs Menschen im Alter von 25 und 61 Jahren wurden der Polizei zufolge verletzt, einige davon schwer. Drei Fahrzeuge waren auf der A96 Richtung München ineinander gefahren. Die Polizei sperrte die Autobahn für mehr als drei Stunden.

dpa

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