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„Beschriftet das in echtem Deutsch oder wir kaufen es nicht mehr“: Edeka sorgt mit Gender-Glas für Aufsehen

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Von: Katarina Amtmann

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Ein bayerischer Edeka sorgt mit einem Gender-Glas für Aufsehen.
Ein bayerischer Edeka sorgt mit einem Gender-Glas für Aufsehen. © Aviation-Stock/IMAGO/Facebook/EdekaWollny

Mit einer Nussmischung sorgt ein Edeka in Friedberg für Aufsehen. Der Name: „Student*innenfutter“. Auf Facebook hagelte es Kritik.

Augsburg - Ein Edeka*-Supermarkt in Friedberg bei Augsburg* sorgt mit einem Facebook-Post (8. Juli) für Aufsehen. „Aus unserer Serie. ‚Neue Sortimente und Lieferanten‘“ heißt es zu einem Bild von einem Glas mit Nüssen - alles Fairtrade und sogar im Mehrweg-Glas. Doch besonders der Name des Produkts sticht ins Auge: „Student*innenfutter“. Und das Gender-Glas regt viele auf, wie in den Kommentaren zu lesen ist.

Bayerischer Edeka sorgt mit Gender-Glas für Aufsehen: „Ernsthaft???“

„Ernsthaft???“ fragt eine Facebook-Nutzerin. „Zack. Und noch was, das nicht gekauft wird“, meint eine weitere Person. „Hauptsache schön jede Welle mitnehmen“, lautet eine weitere Kritik. „Beschriftet das in echtem Deutsch oder wir kaufen das nicht mehr“, ist dort ebenfalls zu lesen. Doch der Supermarkt kontert sofort: „Haben Sie das denn bisher häufig gekauft?“

Student*innenfutter: Edeka sorgt mit Gender-Glas für Aufsehen - „Zum Fremdschämen“

Doch die Kritik reißt nicht ab: „Zum Fremdschämen! Das sagt euch eine Studentin.“ Und weiter: „Dieser ganze Genderwahn geht absolut nach hinten los, gut gemeint, erzeugt aber genau das Gegenteil.“ Für einen Kommentator ist es „ein Grund mehr, nicht zu Edeka zu gehen.“ „Der Wahnsinn kennt langsam keine Grenzen mehr“, findet eine weitere Person. Manche finden das Gender-Glas jedoch auch gut: „Der erste Schritt in die richtige Richtung“, ist da zu lesen. „Oh, sogar im Glas. Nice!“

Video: Gendern sinnvoll oder nervig? Eine Umfrage

Der Edeka-Supermarkt in Friedberg sorgte schon einmal für Aufsehen. Auf Facebook wurde ein Scherz zu Corona-Impfungenn gepostet. Der Laden zog sogar den Unmut von Attila Hildmann auf sich. (kam) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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