Mehrere Dutzend Unfälle in Bayern

Eisplatten werden zum tödlichen Geschoss

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Getroffen: Eine Eisplatte zerschellte auf der Scheibe.

München - Das launige Winterwetter macht derzeit Autofahrern das Leben schwer. Gefahr droht aber nicht nur von rutschigen Fahrbahnen, sondern auch aus luftiger Höhe:

 Herabfallende Eisplatten haben in den letzten Tagen zu mehreren Dutzend Unfällen geführt. Allein das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West vermeldete in den vergangenen zwei Wochen zehn Verkehrsunfälle durch abgelöstes Eis.

Die schlimmsten Folgen eines solchen Unfalls erlebte am Mittwoch eine Autofahrerin im Kreis Neu-Ulm. Ihr begegnete auf der Straße über die Donau in einer leichten Kurve ein Sattelzug. Genau in diesem Moment löste sich vom Auflieger eine Eisplatte und fiel auf den Wagen der 40-Jährigen. Durch die zersplitternde Frontscheibe erlitt die Frau Schnittwunden.

In der vergangenen Woche kontrollierte die Verkehrspolizei Traunstein Fahrzeuge auf Schneelasten und Eisplatten und musste an einem einzigen Vormittag 19 Fahrer verwarnen oder gar anzeigen. Überdies mussten die Autos vor Ort von Eis und Schnee befreit werden.

Die Polizei weist darauf hin, dass die Fahrzeuge vor der Abfahrt von Schnee und Eis befreit werden müssen. Ansonsten droht ein Bußgeld von bis zu 120 Euro, bei einem Unfall mit Verletzten droht gar ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung.

vp

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