Unfall in Niederbayern

Überfahrener Elch wird zu Wurst und Steak verarbeitet

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Iggensbach - Elche auf der Autobahn gibt es nicht nur in Schweden, sondern auch in Bayern: Auf der Autobahn 3 nahe des niederbayerischen Iggensbach ist ein Tier am Sonntag kurz vor Mitternacht von einem Auto gerammt worden.

++ Update ++ Der in Niederbayern überfahrene Elch wird zu Wurst und Steak verarbeitet. Der Kadaver liegt derzeit beim zuständigen Jagdpächter im Kühlhaus, wie die „Passauer Neue Presse“ (Mittwoch) berichtete. Der Mann sei gelernter Metzger und wolle das zarte Fleisch verarbeiten, weil der Elch hauptsächlich am Kopf verletzt wurde. Verkaufen darf der Jagdpächter das Elchfleisch aber nicht. Das kapitale Tier war in der Nacht zum Montag auf der Autobahn 3 bei Iggensbach (Landkreis Deggendorf) von einem Auto angefahren und getötet worden.

Der Elch überlebte den Unfall nicht, der 44-jährige Fahrer des Wagens und seine drei Begleiter blieben dagegen unverletzt, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Wagen musste abgeschleppt werden. Der Kadaver des Tieres wurde mit einem Kranwagen geborgen.

Wie das Tier auf die Autobahn kam, sei noch unklar, sagte ein Polizeisprecher. In Bayern gebe es durchaus Elche in der freien Natur - aus einem Wildpark ausgebüxt sei er jedenfalls nicht.

dpa

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