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Energiepreise in Bayern explodieren: Kosten für Kunden verdoppeln sich mancherorts

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Von: Katarina Amtmann

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Die Strompreise in Bayern ziehen zum neuen Jahr deutlich an (Symbolbild). © IMAGO / Michael Gstettenbauer

Die Stromkosten in München steigen im neuen Jahr deutlich. Auch weitere bayerische Städte wie Nürnberg und Fürth bleiben nicht verschont.

München - Zum Jahreswechsel wird der Strom für viele Haushalte in Bayern teurer. Nach Angaben der kommunalen Unternehmen steigen die Preise am 1. Januar unter anderem in München, Nürnberg, Fürth und Augsburg.

Die sehr hohen Beschaffungspreise wirkten sich zunehmend auf die Kosten für Kunden aus, hieß es dazu beispielsweise von den Stadtwerken München (SWM).

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Strompreis steigt in Bayern zum Jahreswechsel: Energiepreise in München legen um 122,7 Prozent zu

In München legen die Energiepreise laut SWM um 122,7 Prozent zu: Die Jahreskosten für einen Haushalt mit zwei Personen steigen dann auf durchschnittlich 1675,67 Euro. Der Energiepreis verteuert sich im Schnitt von 24,97 Cent pro Kilowattstunde (kWh) auf 61,89 Cent pro kWh im neuen Jahr. SWM-Chef Florian Bieberbach betonte jedoch: „Wir werden niemandem den Strom abstellen, der sich bei uns meldet und sich um eine konstruktive Lösung bemüht.“

Strompreise steigen auch in Nürnberg und Fürth

Nach Angaben des Netzbetreibers N-Ergie erhöht sich der Strompreis in Nürnberg beim meistgewählten Produkt im Schnitt von 23,49 Cent auf 44,77 Cent pro kWh. Ein Haushalt, der in diesem Tarif pro Jahr 3500 kWh verbrauche, kommt so auf monatliche Mehrkosten von circa 63 Euro. Um die Kosten abzufedern, empfiehlt der Betreiber seinen Kunden Energiesparen.

Beim Fürther Versorger Infra wurde betont, dass die Erhöhung je nach Tarif leicht variieren könne. Ein Drei-Personen-Haushalt mit einem Verbrauch von 3000 kWh zahle im neuen Jahr etwa 140 Euro im Monat für Strom - vor dem Jahreswechsel kostete die gleiche Strommenge noch gut 73 Euro pro Monat.

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So sollen Gaspreisbremse und Strompreisbremse Verbraucher entlasten

Strompreise in Bayern steigen: Kostenexplosion auch in Augsburg

Die Strompreise erhöhen sich für einen durchschnittlichen Haushalt in Augsburg, der jährlich rund 2400 kWh verbraucht, auf 1424 Euro im Jahr, wie ein Sprecher der Stadtwerke Augsburg (SWA) sagte. Im Jahr 2022 beliefen sich die Kosten bei gleichem Verbrauch noch auf rund 885 Euro. Sollten die geplanten Entlastungen sowie die Strompreisbremse wirksam werden, könnten diese Kosten bei sparsamen Haushalten auf rund 932 Euro pro Jahr sinken, hieß es weiter. Zurzeit seien aber viele Details noch spekulativ.

Strompreisbremse

Sie soll Haushalte und Unternehmen mit sehr hohen Strompreisen entlasten.

Haushalte und kleinere Unternehmen erhalten 80 Prozent ihres bisherigen Stromverbrauchs zu einem garantierten Bruttopreis von 40 Cent pro Kilowattstunde.

Unternehmen mit einem hohen Stromverbrauch sollen 70 Prozent ihres bisherigen Stromverbrauchs zu einem garantierten Netto-Arbeitspreis von 13 Cent pro Kilowattstunde bekommen.

Die Strompreisbremse soll ab März 2023 gelten. Es soll auch eine Auszahlung der Entlastungsbeträge für Januar und Februar geben.

Die Süc Coburg hat im Zuge der Energiekrise die Strompreise erhöht – um fast 80 Prozent. Die Bürger sind frustriert, der Anbieter erklärt sich.

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