Angaben zum Beziehungsstatus

Facebook-Studie: Die meisten Singles stammen aus Bayern

+
In Facebook geben viele Nutzer einen Beziehungsstatus an. 

München - Auf Facebook geben viele Nutzer ihren Beziehungsstaus an. In einer neuen Studie werden diese Daten nun ausgewertet. Sie besagt, dass deutlich mehr Männer als Frauen Single sind. Außerdem stammen viele der einsamen Herzen aus Bayern. 

Ist der hübsche neue Kellner im Lieblingsrestaurant vergeben? Eine Kollegin nach dem Namen gefragt, bei Facebook gesucht und schon weiß die Verehrerin Bescheid: er ist Single. Zumindest hat er das auf seinem Profil angeben. Ob das natürlich stimmt, weiß niemand, außer der Nutzer selbst. Eine neue Studie von dred.com, einem Ärzte-Onlineportal, hat sich mit dem Thema rund um die Beziehungsangaben in dem sozialen Netzwerk beschäftigt. Und dabei sind zwischen den Geschlechtern deutliche Unterschiede zu Tage getreten.

Monatliche aktive Facebook-Nutzer in Deutschland

Was die Zahl der aktiven Facebook-Nutzer angeht, ist Deutschland gleich auf mit Italien und Frankreich: Alle drei Länder notieren etwa 25 bis 30 Millionen aktive Nutzer im Monat. Davor liegt Großbritannien mit 35 bis 40 Millionen und Spitzenreiter ist erwartungsgemäß die USA mit 150 bis 200 Millionen monatlich aktiven Facebook-Nutzern. Weit dahinter liegen Österreich und die Schweiz. Auf diese Anzahl an Facebook-Profilen beziehen sich die Angaben der Studie, die durch Facebook Audience Insights herausgefunden wurden. 

Viel mehr Männer als Frauen geben an, Single zu sein

Eine bemerkenswerte Kategorie sind die Singles bei Facebook. 27 Prozent der aktiven Nutzer geben an, Single zu sein. Prozentual gesehen liegt Deutschland damit hinter den anderen untersuchten Ländern. Innerhalb der Singles beanspruchen aber die Männer den Löwenanteil für sich. 66 Prozent der deutschen Facebook-Singles sind männlich. Damit ist der Unterschied zwischen Männlein und Weiblein extrem hoch. In den USA beispielsweise halten sich die Single-Gruppen in etwa die Waage.

Umgekehrt ist es bei den Personen, die angeben, verheiratet zu sein. Insgesamt sagen das von den deutschen Nutzern 38 Prozent. Damit liegen sie im Ländervergleich etwa in der Mitte. Nur zwischen den Geschlechtern tut sich erneut ein eine Ungleichheit auf. Diesmal sind es die Frauen, die das Ranking anführen. Rund 55 Prozent geben an, verheiratet zu sein. Im Bereich der verlobten Nutzer und denen in einer Beziehung sind die Unterschiede deutlich geringer.

Viele der Facebook-Singles kommen aus Bayern

Die Wahrscheinlichkeit, single zu sein, ist in bayerischen Städten erhöht.

Ein Blick auf die Verteilung der Singles in Deutschland zeigt, dass viele von ihnen aus Bayern kommen. Zwar führt Potsdam die Liste an. Doch auch in Rosenheim, Augsburg und München ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Facebook-Nutzer Single ist, höher, als in vielen anderen deutschen Städten.

Auf den ersten Blick sieht es so aus, als wären mehr Männer Single und mehr Frauen verheiratet. Doch bei genauerem hinsehen kann dieses Ergebnis so nicht unterschrieben werden. Wie groß sind denn die Anteile an Männern und Frauen bei den monatlich aktiven Nutzern? Und: Wer von ihnen ist auf Facebook ehrlich? Vielleicht geben Frauen als Schutz vor Anmachsprüchen an, verheiratet zu sein, um eine Ausrede zu haben. Oder die männlichen Nutzer geben sich als Singles aus, weil sie so besser flirten können. Spekulationen über Spekulationen. Am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden, was eine solche Studie für ihn bedeutet. Facebook vermutlich sammelt diese Daten, was damit gemacht wird, weiß allerdings niemand so genau.

Nina Probst

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Triathletin Julia Viellehner ist gestorben
Triathletin Julia Viellehner ist gestorben
82-Jähriger rast mit 180 über Bundesstraße – der Grund ist skurril
82-Jähriger rast mit 180 über Bundesstraße – der Grund ist skurril
Tote Triathletin: So bewegend nehmen Weggefährten Abschied
Tote Triathletin: So bewegend nehmen Weggefährten Abschied
Tote und Verletzte bei Unfall in Bayern
Tote und Verletzte bei Unfall in Bayern

Kommentare