Wieder aufgetauchter Millionär

Fall Luxi beschäftigt Gerichte

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Georg Luxi (87), Millionär aus Deggendorf, ist wieder aufgetaucht.

Deggendorf - Im Fall Georg Luxi, dem ehemals "verschwundenen Millionär", hat es über das Wochenende einige Wendungen gegeben.

So hat sich das Amtsgericht Deggendorf zunächst dagegen ausgesprochen, Luxis Betreuer Georg S. einen weiteren Betreuer zur Seite zu stellen. Es meinte zugleich: „Eine Unredlichkeit des Bevollmächtigten ergibt sich weder aus den Ermittlungen des Betreuungsgerichts noch aus staatsanwaltlichen Erkenntnissen.“

Außerdem sah das Gericht keinen Verstoß darin, den 87-jährigen Patienten im Zwieseler Krankenhaus nicht über eine Magensonde ernähren zu lassen. Der Entscheidung liegt eine Patientenverfügung aus dem Jahr 2012 zugrunde, in denen Luxi diese Ernährung ausdrücklich nicht wünscht.

In einem Betreuungsbeschwerdeverfahren vor dem Deggendorfer Landgericht, das die Töchter des Rentners angestrebt hatten, wurde nun dieser Beschluss aufgehoben und zudem ein weiterer Betreuer auf Zeit bestellt. Luxis Betreuer Georg S., Diplom- Kaufmann mit Uni-Abschluss, kannte diesen Beschluss nicht, er kündigte aber an, falls es denn so wäre, mit einer Wiederaufnahme dagegen vorzugehen. Hierbei will er eine Patientenverfügung aus dem Jahr 2008 vorbringen und den Antrag auf einstweilige Anordnung eines weiteren Betreuers aufheben lassen.

Lesen Sie dazu auch:

Fall Luxi: Ermittlungen gegen die Töchter

Was musste Georg Luxi durchmachen?

Mysteriöser Fall um Millionär: Neue Wende

tz

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