Fälscher am Ammersee

Schön doof: Herrschinger vertreibt Falschgeld via Facebook - dann steht SEK vor seiner Tür

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Mit Falschgeld soll ein Mann aus Herrsching im Internet gehandelt haben.

Ein 23-jähriger Herrschinger soll über Facebook mit Falschgeld Handel getrieben haben. Jetzt kamen ihm die Ermittler auf die Schliche. Der mutmaßliche Fälscher wurde verhaftet. 

  • In einer geschlossenen Facebook-Gruppe wurde Falschgeld angeboten.
  • Die Spur führte diePolizei zu einem 23-jährigen Mann aus Herrsching.
  • Die Polizei fand bei einer Haussuchung Falschgeld und Betäubungsmittel

Herrsching - Im November dieses Jahres stellten Beamte des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen fest, dass in einer geschlossenen Facebookgruppe Falschgeld zum Kauf angeboten wurde.

Die Spur des Geldfälschers führte die Polizei nach Herrsching. 

Nachdem Bezüge nach Bayern festgestellt worden waren, schalteten sich dasBKA und dieGeneralbundesanwaltschaft Bamberg ein. Im Zuge umfangreicher Ermittlungen wurde ein 23-jähriger deutscher Staatsangehöriger als Tatverdächtiger ermittelt. 

Bei einer Haussuchung in Herrsching fand die Polizei falsche Scheine und Betäubungsmittel

Insgesamt 29 gefälschte 20- bzw. 50 Euro-Geldscheine fand die Polizei  bei dem Verdächtigen. In seiner  Wohnung in Herrsching am Ammersee, bei der auch ein Bargeldspürhund des Polizeipräsidiums München zum Einsatz kam, wurden zudem zwei weitere 50-Euro-Falsifikate und geringe MengenBetäubungsmittel sichergestellt. 

Der Herrschinger nutzte das Darknet und Facebook für seinen Handel mit Falschgeld

Bereits bei einer ersten Auswertung der sichergestellten Datenträger konnten Hinweise darauf gefunden werden, dass der Tatverdächtige kriminelle Marktplätze desDarknets und eineFacebook-Gruppe nutzte, um dort Falschgeld zu kaufen und zum Verkauf anzubieten. 

Jetzt sitzt der Herrschinger in Untersuchungshaft.

Die Zentralstelle Cybercrime Bayern erließ gegen den Mann Haftbefehl. Er befindet sich seitdem in Untersuchungshaft

Geldfälschung oder der Kauf von Falschgeld sind keine Kavaliersdelikte, sondern Straftaten, für die der Gesetzgeber Freiheitsstrafen von mindestens einem Jahr vorsieht.

Glimpflich kam ein Kellner davon, der mit Falschgeld bezahlt hatte.*

100.000 Euro Falschgeld stellte die Polizei in München sicher. Wo die wohl raffinierteste Fälscherbande ihr Unwesen treibt, die dafür verantwortlich ist, lesen Sie hier.*

Drei Schüler verpulverten Falschgeld in Diskotheken - bis die Sache aufflog.*

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

stg

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