Familie stürzt 20 Meter tief in die Loisach

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Schwierige Aufgabe: Die Feuerwehr Garmisch und die Wasserwacht Grainau müssen den Wagen per Kran bergen.

Garmisch-Partenkirchen - Unfassbares Glück hatte eine italienische Familie am Sonntag auf der B23 zwischen Garmisch-Partenkirchen und Griesen. Sie überlebte einen 20-Meter-Sturz in die Loisach.

Manchmal wird in Sekunden über Leben und Tod entschieden: zum Beispiel bei der Wahl des Autos. So wollte sich eine italienische Familie erst mit ihrem Kleinwagen auf den Weg in Richtung Deutschland machen. Dass sie sich dann doch für den Geländewagen des Vaters entschied, rettete dem Ehepaar samt Tochter und Enkel das Leben. Denn: Der Wagen überschlug sich mehrfach und stürzte rund 20 Meter tief in die Loisach.

Unfall: Familie stürzt 20 Meter in den Abgrund

Familie stürzt 20 Meter tief in die Loisach © Sehr
Familie stürzt 20 Meter tief in die Loisach © Sehr
Familie stürzt 20 Meter tief in die Loisach © Sehr
Familie stürzt 20 Meter tief in die Loisach © Sehr
Familie stürzt 20 Meter tief in die Loisach © Sehr
Schwierige Aufgabe: Die Feuerwehr Garmisch und die Wasserwacht Grainau müssen den Wagen per Kran bergen. © Sehr
Familie stürzt 20 Meter tief in die Loisach © Sehr
Das Auto hat seine Insassen sehr gut geschützt. Lediglich der Fahrer wurde mittelschwer verletzt und musste per Rettungstrage zurück auf die Straße gehievt werden. © Sehr

Der dramatische Unfall ereignete sich am Vormittag gegen 10.30 Uhr zwischen Griesen und Garmisch-Partenkirchen. „Zu der Zeit war es auf der Straße spiegelglatt“, erklärt Hans Steinbrecher, Einsatzleiter des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK). Aus diesem Grund hatte der 67-jährige Fahrer wohl die Kontrolle über den Wagen verloren.

„An der Stelle gibt es weder Leitplanke noch Baum“, sagt Steinbrecher über den Abschnitt der B23 kurz vor der Steinernden Brücke. Deshalb stürzte der Landrover praktisch ungebremst die steile Böschung hinab. „Der Wagen hat sich zwei oder dreimal überschlagen“, beschreibt der Einsatzleiter den dramatischen Ablauf. Nach rund 20 Metern blieb der Unglückswagen dann auf den Rädern stehen – halb auf einer Sandbank, halb im Fluss.

Es zeigte sich: Das Auto hat seine Insassen sehr gut geschützt. Lediglich der Fahrer wurde mittelschwer verletzt und musste per Rettungstrage zurück auf die Straße gehievt werden. Seine Frau und seine Tochter sind mit nur leichte Verletztungen davongekommen und konnten mit dem unverletzten Enkel (5) über eine Steckleiter selbst zurück zur Straße klettern.

Die Feuerwehr Garmisch hatte zusammen mit der Wasserwacht Grainau mehr Mühe, den rettenden Wagen per Kran aus der eiskalten Loisach zu bergen.

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