Bewohner versuchen, Feuer zu löschen

Brand in Holzkirchner Asylbewerberheim

+
Dieser Fernseher hatte in der Asylbewerberunterkunft Feuer gefangen.

Holzkirchen – Ein Fernseher hat in der Asylbewerberunterkunft in Holzkirchen am Dienstagmorgen Feuer gefangen. Zwei Bewohner kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.

Wie die Polizei Holzkirchen berichtet, ging der Alarm gegen 5 Uhr morgens. Der Schwelbrand wurde laut Polizei nach bisherigen Erkenntnissen durch einen Kurzschluss eines alten Röhrenfernsehers ausgelöst, welcher in der Küche stand. Ein Asylbewerber bemerkte das Feuer und verständigte den Notruf. Die Feuerwehr Holzkirchen rückte mit 34 Mann und fünf Fahrzeugen aus.

Zunächst evakuierten Polizei und Feuerwehr alle 48 Bewohner aus dem Gebäude. Der Fernseher wurde gelöscht. Anschließend befreite die Feuerwehr das Gebäude vom Rauch, führte mit einer Wärmebildkamera und unter Atemschutz eine Nachkontrolle durch und entfernte das Brandobjekt.

Brand in Asylbewerberheim in Holzkirchen: Bilder

Danach konnten die Bewohner die Unterkunft wieder beziehen. Zwei Asylbewerber, die versuchten, den Brand zu löschen, brachte das BRK mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung zur Untersuchung ins Krankenhaus. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet. Der Schaden am Gebäude liegt bei 15.000 Euro.

mar

auch interessant

Meistgelesen

Keine Rettungsgasse: Feuerwehrlern platzt der Kragen
Keine Rettungsgasse: Feuerwehrlern platzt der Kragen
In München und dem westlichen Oberbayern: Warnung vor Glatteis
In München und dem westlichen Oberbayern: Warnung vor Glatteis
Sepp Haslinger: Wetterkerze wieder voll daneben
Sepp Haslinger: Wetterkerze wieder voll daneben
Gefühlt minus 19 Grad: „Brigitta“ bringt sibirische Kälte
Gefühlt minus 19 Grad: „Brigitta“ bringt sibirische Kälte

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion