Abgebranntes Bad

Fichtelberg gewinnt Rechtsstreit gegen Thermenbetreiber

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Die Ruine des Kristallbades in Fichtelberg-Neubau. Am 12. Mai 2012 zerstörte ein Feuer das Thermalbad. Seitdem weiß niemand so recht, wie es weitergehen soll. Gemeinde und Badbetreiber tragen einen erbitterten Streit um den Thermen-Neubau aus.

Bamberg/Fichtelberg - Die Gemeinde Fichtelberg in Oberfranken hat den lange währenden Gerichtsstreit mit einem Thermenbetreiber gewonnen. Heinz Steinhart muss der Kommune im Landkreis Bayreuth rund 950 000 Euro zahlen.

Das entschied das Oberlandesgericht (OLG) Bamberg am Donnerstag und bestätigte damit im Wesentlichen ein früheres Urteil des Landgerichts Bayreuth.

Seit Jahren gibt es rund um das 2012 abgebrannte Thermalbad in Fichtelberg juristische Auseinandersetzungen: Die Kommune hatte Darlehensraten sowie Personal- und Verwaltungskosten von Steinhart zurückgefordert. Der Unternehmer mit Sitz in Stein bei Nürnberg dagegen forderte Schadenersatz von der Gemeinde, da sie ihn in früheren Jahren zweimal an Baumaßnahmen gehindert habe und ihm dadurch wirtschaftlicher Schaden entstanden sei.

Unabhängig vom Rechtsstreit ist Steinhart in Fichtelberg weiter aktiv. Er plant den Wiederaufbau des abgebrannten Bades. Der Gemeinderat hat bereits zugestimmt.

dpa

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