Probleme bei der Registrierung

Flüchtlingsandrang: Bundespolizei warnt vor IS

München - Der massive Andrang von Flüchtlingen stellt die Bundespolizei vor beispiellose Probleme. Sie kann den Ansturm nur schwer bewältigen.

Besonders schwierig ist es für die Bundespolizeiinspektion in Passau, Freyung und Rosenheim. Es gebe deswegen nach Ansicht der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Sicherheitslücken. „Die Beamten können viele Flüchtlinge nicht wie gesetzlich vorgesehen registrieren“, beklagte der stellvertretende Vorsitzende Jörg Radek im ARD-Morgenmagazin. Es bestehe die Gefahr, dass sich im Flüchtlingstreck ehemalige islamistische Kämpfer aus Syrien oder aus dem Mittleren Osten befinden.

Dass Flüchtlinge nicht registriert werden, dem widerspricht aber die Bundespolizei in Freyung. Alle aufgegriffenen Flüchtlinge kämen zur Erstaufnahmeeinrichtung in Deggendorf. Dort würden sie erkennungsdienstlich erfasst. 6500 Flüchtlinge hat die Bundespolizei Freyung alleine im Juni erfasst und weitergeleitet.

Rubriklistenbild: © dpa

auch interessant

Meistgelesen

Keine Rettungsgasse: Feuerwehrlern platzt der Kragen
Keine Rettungsgasse: Feuerwehrlern platzt der Kragen
Wetter: Am Montag wird‘s noch kälter
Wetter: Am Montag wird‘s noch kälter
Sepp Haslinger: Wetterkerze wieder voll daneben
Sepp Haslinger: Wetterkerze wieder voll daneben
So skurril wurde der Balkan-Bandenchef überführt
So skurril wurde der Balkan-Bandenchef überführt

Kommentare