Sturmwarnung aktuell

Heftiger Föhnsturm über Bayern: Wetterdienst geht mit Warnung auf Alarmstufe rot

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Alarmstufe Rot fürs Alpenvorland: Der Deutsche Wetterdienst warnt deutlich.

Der Deutsche Wetterdienst hat eine Unwetterwarnung der Stufe 3 von 4 für Südbayern herausgegeben. Besonders in höheren Lagen kommt es zu Orkanböen.

  • Aktuell liegt eine schwere Sturmwarnung des Deutschen Wetterdienstes für den Süden Bayerns vor.
  • Es wird vor Orkanböen gewarnt. 
  • Der letzte Föhnsturm mit dieser Warnlage hinterließ schwere Schäden in Garmisch-Partenkirchen.

München - Ein Föhnsturm fegt aktuell über Südbayern. Es kommt zu Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h. Klar, bei Föhn weht es gerne heftiger. Das kennt man vom Alpenrand bis nach München. Doch eine so deutliche Unwetterwarnung vom Deutschen Wetterdienst (DWD) gibt es selten.

Letzter Föhnsturm über Bayern traf Landkreis Garmisch-Partenkirchen heftig

Zuletzt war dem so Mitte November. Und da legte der Föhnsturm die Region um Garmisch-Partenkirchen komplett lahm. Züge standen still. Straßen waren wegen entwurzelten Bäumen gesperrt. 

Auch die Stadt Garmisch-Partenkirchen, besonders den Ortsteil Partenkirchen, traf es massiv. Riesige Bäume wurden entwurzelt und krachten rund um den Friedhof auf Straßen und Häuser. Menschen wurden durch herabstürzende Objekte verletzt. Auch die Skigebiete um Garmisch-Partenkirchen verzeichneten Schäden.

Video: Heftige Schäden nach Föhnsturm in Garmisch-Partenkirchen

Föhnsturm über Bayern: Diese Regionen sind betroffen

Betroffen von der aktuellen schweren Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes alle südlichsten Landkreis Bayerns. Die schwere Unwetterwarnung der Stufe 3 gilt unter anderem für die südliche Hälfte der Landkreise Rosenheim, Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Weilheim-Schongau sowie für das Allgäu. Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist komplett rot eingefärbt.

Unwetterwarnung für Bayern: Mit diesen Windstärken ist zu rechnen

Bei der Stufe drei (rot) warnt der DWD vor Orkanböen mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h in exponierten Gebirgslagen. Die Stufe zwei gilt weiter nördlich auf Höhen um die 1000 Meter und warnt immer noch vor Sturmböen mit rund 85 km/h Windgeschwindigkeiten. Noch tiefer und weiter nördlich ist mit Windböen von bis zu 60 km/h zu rechnen. 

Bisher gibt es keine Meldungen über Schäden. Am Wochenende hat es eine ähnliche Wetterlage gegeben. Dabei wurde unter anderem ein Baugerüst im Landkreis München von einer Hauswand gerissen.

Die Analgen an den Skigebieten nahe München scheinen aber bisher noch nicht vom Sturm betroffen zu sein. Ein aktueller Blick auf die Spitzingsee-Webcam zeigt laufende Lifte.

kmm

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