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„Katastrophe“: Beliebter See bleibt trocken - darum ist es für die Region so schlimm

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Trockener Forggensee
Trockener Forggensee. © dpa / Karl-Josef Hildenbrand

Fast schon gespenstisch, das Foto: Es zeigt den Forggensee, mit 15 Quadratkilometern der größte Stausee Deutschlands.

Forggensee - Und der bleibt wohl weite Teile des Sommers trocken! Denn: Der See musste abgedichtet werden und konnte daher kein Wasser führen.

Sehr schlechte Nachrichten also für die Region und die zahlreichen Urlauber, die im Königswinkel gerne am malerischen See Station machten. Viele Einheimische, die vom Tourismus abhängig sind, sprechen gar von einer „Katastrophe“. Denn schließlich ist der Forggensee am Fuße von Schloss Neuschwanstein bei Badegästen ebenso beliebt wie bei Anglern und Seglern. Da hilft es auch wenig, dass der See nur alle Jubeljahre einmal – im Schnitt ungefähr alle 60 Jahre – komplett auf dem Trockenen liegt.

In den nächsten Tagen sollen die Bauarbeiten beendet sein. Der See ist nicht nur ein Rückstaubecken, sondern versorgt mit seinen Turbinen auch knapp 50 000 Haushalte der Region mit Strom. Doch auch nach dem Ende der Arbeiten füllt sich der mächtige See ja nicht von allein. Also ist es, paradox genug, für den Tourismus am besten, wenn es jetzt möglichst viel regnet. Wasser marsch!

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