Freie Wähler wollen weniger Flüchtlinge aufnehmen

Aiwanger: Die Flüchtlingszahlen "wachsen uns über den Kopf"

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Fordert eine Reduzierung der Flüchtlingszahlen: FW-Chef Hubert Aiwanger

München - Die Freien Wähler wollen weniger Flüchtlinge in Bayern aufnehmen. Parteichef Hubert Aiwanger forderte am Montag in München eine Reduzierung der Zuwanderungszahlen.

„Mehrere hunderttausend pro Jahr sind zu viele“, sagte Aiwanger am Montag in München nach einem Treffen mit rund 50 FW-Kommunalpolitikern. „Das verursacht Probleme. Wir wollen die Integrationsbereitschaft nicht überstrapazieren.“

Es sei einhellige Meinung der Teilnehmer, dass die Betreuung der Flüchtlinge wegen des massiven Einsatzes von Ehrenamtlichen noch funktioniere. „Aber die Zahlen wachsen uns über den Kopf.“ Die Betreuung der Asylbewerber koste Milliarden, sagte Aiwanger. „Da gibt es zunehmend Zielkonflikte, die gelöst werden sollen.“

Der FW-Chef forderte unter anderem ein staatliches Wohnungsbauprogramm, damit keine Konkurrenz zwischen Einheimischen und Asylbewerbern entstehe. Die Asylverfahren müssten beschleunigt und abgelehnte Asylbewerber schneller abgeschoben werden. Die Balkanländer müssten zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt werden. Darüber hinaus plädierte Aiwanger dafür, die südosteuropäischen Länder mit Wirtschaftshilfe zu unterstützen. „Wir müssen wirtschaftlich reingehen, um die Lebenssituation vor Ort zu verbessern.“

dpa

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